Die Macher im AZ-Interview MUCBOOK #10: Abseits des Mainstream-Stadtviertels

Jubiläum bei "Mucbook": Das kreative Stadtmagazin bringt seine zehnte Ausgabe unters Volk. Im Videointerview erzählen Gründer Marco Eisenack und Chefredakteurin Melanie Schindlbeck welche Themen im neuen Heft zu finden sind.

 

Neues von der München-Bande "Mucbook" und "Abendzeitung": Seit Ende 2017 hat sich die AZ mit dem Stadtmagazin "Mucbook"einen charmanten, ideenreichen, kreativen und starken Partner an die Seite geholt. Dieser feiert nun mit seiner zehnten Ausgabe ein kleines Jubiläum. Seit fast einem Jahrzehnt schreiben, fotografieren, bloggen und berichten die Redakteurinnen und Redakteure von "Mucbook"über München und seine Kreativszene.

Genau wie bei der Abendzeitung manifestiert sich auch bei "Mucbook" der publizistische Antrieb, über die Stadt und seine Menschen zu berichten in einer bestimmten Tatsache: Der Liebe zu München.

Diese Liebe findet sich auch im neuen Mucbook-Heft auf jeder einzelnen Seite wieder. In ihrer zehnten Ausgabe blickt die Redaktion in die Münchner Stadtviertel – und zwar abseits des Mainstreams.

"Bewusst in den weniger hippen Bezirken umschauen"

Von einer Kneipe in die nächste fallen in der Maxvorstadt, den Gentrifizierungs-Irrsinn ertragen im Glockenbachviertel, mit einem Feierabendbier an der Isar abhängen in Untergiesing, sich ein bisschen langweilen in Laim – München ist oftmals Klischee, aber München kann auch ganz anders.

Unter anderem nimmt "Mucbook" seine Leserinnen und Leser mit auf eine authentische Taxifahrt durch das nächtliche Bahnhofsviertel. Wie rough kann München? Das im Schlachthofviertel gegründete DJ-Duo Schlachthofbronx stellt sein ganz persönliches Sendling vor. "Mucbook" begibt sich auf eine Zeitreise in die Szeneviertel der letzten sechs Jahrzehnte und stellt die Frage: Ist München eigentlich immer noch ein Dorf? "Über die derzeit angesagten Viertel wie zum Beispiel das Glockenbach wird sowieso andauernd und viel geschrieben. Wir wollten uns deswegen mal bewusst auch in den weniger hippen Bezirken umschauen und Infos sammeln, die vielleicht auch der eingesessene Münchner nicht kennt", sagt "Mucbook"-Chefredakteurin Melanie Schindlbeck.

Beispiele gefällig? Das Hasenbergl hat bis heute kein Gymnasium. Das soll sich erst ab nächstem Jahr ändern. Die U-Bahnstation in dem Brennpunkt-Viertel gibt es erst seit 1997. Wo liegt die wohl sicherste Straße Münchens? In Neuhausen. In der Mailingerstraße ist nahezu jeder Quadratmeter videoüberwacht, da sich dort die LKA-Zentrale befindet. Dort wo jetzt das Schwabinger-Tor mit Luxuswohnungen und -Büros in den Himmel ragt, traf sich in den 70er-Jahren die Partymeute zum Feiern im Yellow Submarin. Das besondere dort: Die Disco war von einem 60 000-Liter-Aquarium eingefasst. Beim Kir-Royal-Schlürfen konnte man damals Schildkröten und Haie betrachten – oder anders herum.

Außerdem in der neuen Ausgabe zu lesen: Was natürlich in keinem Viertel fehlen darf – ein richtig gemütlicher Biergarten. Die Redaktion hat die 89 schönsten Biergärten aus allen Münchner Ecken zusammengesammelt.


Die Leseprobe der neuen "Mucbook"-Ausgabe ist der AZ-Ausgabe am 06. Juni beigelegt.Das komplette Magazin gibt’s unter shop.mucbook.de 

Die Abendzeitung und das Magazin "Mucbook" eine Münchner Freundschaft für Münchner. Hier erklären die Chefs, wie sie funktioniert – und wie sie München betrachten: "Ein Freundschaftsprojekt, das gut zusammenpasst".

 

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