Die Löwen in der Einzelkritik Noten für den TSV 1860: Drei Zweier und die Bestnote für Kapitän Weber

, aktualisiert am 14.09.2019 - 16:31 Uhr
Die Löwen haben nach dem zweiten Sieg in Folge allen Grund zum Jubeln. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 gewinnt gegen Schlusslicht Jena souverän mit 3:1. Doppeltorschütze Felix Weber wird zum Matchwinner, auch Neuzugang Tim Rieder überzeugt, Benjamin Kindsvater enttäuscht hingegen. Die Löwen in der Einzelkritik.

 

München - Zweiter Sieg in Folge! Dank Doppelpacker Felix Weber gewinnt der TSV 1860 gegen den Tabellenletzten FC Carl Zeiss Jena mit 3:1. Neben dem Löwen-Kapitän überzeugten auch Neuzugang Tim Rieder, Torschütze Efkan Bekiroglu und Youngster Leon Klassen.

Benjamin Kindsvater braucht nach seiner Schulterverletzung hingegen noch etwas Zeit, um wieder Normalform zu erreichen. Die Sechzger in der Einzelkritik:

HENDRIK BONMANN, NOTE 3: Meist zur Stelle, wenn er gebraucht wurde: Wichtige Parade nach einem Jenaer Überzahlkonter gegen Donkor, zwei, drei weitere starke Aktionen. Vor dem 1:2 ließ er die Kugel prallen.

MARIUS WILLSCH, NOTE 3: Der Chemnitz-Assistgeber lief diesmal in Ermangelung eines Rechtsverteidigers in der Viererkette auf. Mit Ausnahme von ein, zwei Tempogegenstößen der Gäste solide.

FELIX WEBER, NOTE 1: Untermauerte seine Stellung durch souveräne Abwehrarbeit, seinen herrlichen Kopfballtreffer zum 1:0 – und das 2:0 obendrein. Zu Null (bis zu seiner Auswechslung), Doppelpack – viel mehr geht nicht.

Neuzugang Rieder überzeugt

TIM RIEDER, NOTE 2: Starkes Startelfdebüt! Zeigte schon in Spielminute vier bei seinem Solo inklusive Torschuss-Assist für Mölders, wieso er für 1860 sehr wertvoll werden könnte. Pech bei seinem Pfostenschuss.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 3: Anfangs engagiert und einer mehrere Antreiber, defensiv dafür etwas wacklig. Assist per Freistoßflanke vor dem 2:0.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 4: Braucht sichtlich noch etwas Anlaufzeit, um wieder ins Rollen zu kommen. Gute Ansätze, aber es fehlte noch etwas an der Klarheit in seinen Aktionen.

Bekiroglu mit Tor am Geburtstag

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 2: Präsentester Mittelfeld-Löwe. Nicht fehlerlos, aber ideenreich. Wohl der beste Einfall: Seine Maßflanke auf den Kopf von Weber zum 1:0. Sehenswertes Solo zum 3:1

DANIEL WEIN, NOTE 3: Ließ sich nicht so oft fallen wie gewohnt, da Bekiroglu und auch Rieder die Spieleröffnung übernahmen. Leistete aber auch seinen Teil, um den Ball von A nach B zu bringen und dem Gegner abzuluchsen.

LEON KLASSEN, NOTE 2: Der Chemnitz-Torschütze zeigte sich spiel- und lauffreudig. Unglaublich abgeklärt und ballsicher. Auffälligerer Flügelflitzer der Sechzger.

MARKUS ZIEREIS, NOTE 3: Bierofka belohnte den Testspiel-Weltmeister mit einem Startelfeinsatz hinter Stoßstürmer Mölders. Bemüht, um ein Haar Torschütze, aber insgesamt oft etwas zu umständlich und unpräzise.

Auch Mölders sehr auffällig

SASCHA MÖLDERS, NOTE 3: Gefiel durch sei Zusammenspiel mit Ziereis, Kindsvater und Klassen. Gescheiterter Seitfallzieherversuch. Toller Distanzschuss, den Coppens noch zur Ecke klärte – die der Angreifer fast ins Tor geköpft hätte.

STEFAN LEX, NOTE 3: Ersetzte Kindsvater positionsgetreu. Einige brauchbare Szenen, etwa seine Vorabreit für Ziereis.

DENNIS ERDMANN, NOTE 3: Kam für den angeschlagenen Doppeltorschützen Weber, weshalb Bierofka direkt das nächste Abwehrduo ausprobieren konnte. Ordentlich.

DENNIS DRESSEL, OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

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