Die glorreichen Zwölf Das sind Bayerns Top-Basketballer

Die Basketballer des FC Bayern München feiern vor dem Audi Dome ihren Meistertitel. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Nach dem Titelgewinn feierten die Basketballer des FC Bayern eine riesige Sause. In der AZ stellt Geschäftsführer Marko Pesic seine Meister jetzt vor – und erklärt die Rolle jedes einzelnen Spielers

 

MÜNCHEN - Es kann durchaus anstrengend sein, Deutscher Meister zu sein: Nach dem Final-Sieg in Berlin feierten die Basketballer des FC Bayern am Mittwoch in Berlin bis in den frühen Morgen, ehe sie am Mittag nach München zurückkehrten – zum Audi Dome und der offiziellen Meister-Party mit rund 1000 Fans. Im nächsten Akt machten die Bayern dann das Münchner Nachtleben unsicher – den Meisterpokal hatten Bryce Taylor, Malcolm Delaney & Co. Dabei immer dabei.

Tolle Szenen. Ein ganz gegensätzliches und hochprozentiges Gegenprogramm also zur geradezu asketischen Playoff-Zeit. Aber auch ganz sicher verdient für die Basketballer, die nun als Deutschlands Beste so absolut wirklich beim FC Bayern mit seinem Erfolgsanspruch dazugehören. Den Bayern ist dabei das Kunststück gelungen, den Titel ohne eine einzige Nachverpflichtung während der Saison zu holen - normalerweise fast Standard in den europäischen Ligen.

In der AZ stellt Sportdirektor und Geschäftsführer Marko Pesic seinen Meisterkader noch einmal vor – und erklärt ihre Rolle für die Meisterschaft.

Chevon Troutman Der Fan-Liebling mit den extravaganten Frisuren. „Wir haben drei Jahre zusammen verbracht – er ist ein ganz besonderer Mensch und wird in München geliebt. Ich freue mich sehr für ihn, dass er hier den Meisterpokal hochhalten durfte.“

Steffen Hamann Bayern-Spielführer seit der zweiten Bundesliga: „Er ist unser Teamkapitän – und hat Verantwortung übernommen, als es am wichtigsten war.“

Heiko Schaffartzik in Berlin verstoßen, in München Meister: „Ein einzigartiger Charakter. Er kam mit besonderer Motivation nach München – ich hoffe, seine Wünsche sind erfüllt.“

Deon Thompson Bayerns bulliges Bollwerk: „Er hat im letzten Spiel gezeigt, was für ein riesiges Potenzial noch in ihm steckt. Obwohl er sowieso schon zu den besten Großen der Liga gehört.“

Lucca Staiger Überraschungsverpflichtung und Scharfschütze: „Ich freue mich, dass er nun das Gefühl kennengelernt hat, einen Titel zu gewinnen. Lucca hat unsere Erwartungen absolut erfüllt.“

Nihad Djedovic Top-Scorer der Hauptrunde: „Mir blutet das Herz, weil er aufgrund seiner Verletzung im vierten Spiel des Finales nicht auf dem Parkett stehen konnte.“

Paul Zipser Das deutsche Supertalent: „Paul Zipser ist die Zukunft unseres Vereins. Er steht erst am Anfang einer langen Reise.“

Malcolm Delaney Saison-MVP und Playoff-MVP: „Ein ganz besonderer Spieler, eine ganz besondere Persönlichkeit. Ein wahrer Teamleader.“

Demond Greene – genügsamer Ergänzungsspieler: „Ich freue mich für keinen Spieler mehr als für ihn. Dass was er geleistet hat, zeichnet eine ganz große Persönlichkeit aus.“

Yassin Idbihi – unermüdlicher Arbeiter: „Er hat all die wichtigen, kleinen Dinge, nie sonst niemanden auffallen, sichtbar gemacht. Ein großartiger Mannschaftsspieler.“

Boris Savovic - Riese mit filigranem Touch: „Er hat sich dem Konkurrenzkampf auf den großen Positionen gestellt und seine Leistung gebracht – vor allem im Halbfinale.“

Bryce Taylor Der heimliche MVP: „Ich habe lange nach einem Spieler gesucht, der eine ganze Mannschaft zusammenhält. Bryce ist so ein Spieler, er ist der Klebstoff dieses Teams.“

John Bryant Transformierter Star-Center: „Er weiß: individuelle Auszeichnungen bringen im Mannschaftssport nicht viel. Er ist zu einem großen Basketballer geworden – und wird kommende Saison noch besser.“

 

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