"Die Garmisch-Cops" Dietrich Mattausch: "Ich würde gerne mal für die Bundeskanzlerin Suppe kochen"

Der gefragte Fernseh- und Theaterschauspieler Dietrich Mattausch lebt mit seiner Familie in Berlin Foto: ZDF/Marco Meenen

Mit erfahrenen Theaterschauspielerin zu arbeiten, sei eine große Freude, sagt seine "Garmisch-Cops"-Ehefrau Gaby Dohm über Dietrich Mattausch. Was der wiederum über seine potentiellen Schwiegersöhne sagt und warum ihm in der Küche einfach alles gelingt, hat er spot on news verraten.

 

In der zweiten Staffel der Vorabendserie "Die Garmisch-Cops" (3. Januar, ZDF, 19.25 Uhr) spielt Dietrich Mattausch (73) den Vater der Staatsanwältin (Franziska Schlattner), die mit ihrem Noch-Ehemann (Thomas Unger) unter einem Dach wohnt. Ob eine solche Konstellation für den Schauspieler, der als "Der Fahnder" (1984-2001) bekannt wurde, selbst auch infrage käme, hat er der Nachrichtenagentur spot on news erzählt. Auch erklärt hat der Wahl-Berliner und dreifache Vater, was für ein gutes Eltern-Kind-Verhältnis wichtig ist und warum er gerne für die Bundeskanzlerin kochen würde.

Herr Mattausch, in den "Garmisch Cops" geht es unter anderem um den Kontakt zwischen Eltern und ihrem erwachsenen Kind. Wie eng sollte der sein?

Dietrich Mattausch: Ich finde die Einstellung des Ehepaares, in Frankreich zu wohnen und das Kind gelegentlich zu besuchen, wunderbar. Andererseits ist es für die Enkelkinder eine echte Bereicherung, wenn die Großeltern in der Nähe wohnen. Ich habe drei Kinder und meine Schwiegereltern sind von Frankfurt zu uns nach Berlin gezogen. Eine Großfamilie ist toll. Weihnachten feiern wir zum Beispiel immer alle zusammen und das finde ich wunderschön, weil Familie einfach die Basis ist.

Wie sehr darf man sich bei den Kindern einmischen?

Mattausch: Man sollte sich sehr vorsichtig in das Leben der Kinder einmischen. Meine Kinder sind 22, 19 und 14, und ich versuche es mit großer Diplomatie und Vorsicht, damit sie nicht beleidigt sind und man plötzlich gar nicht mehr auftauchen darf.

Was ist wichtig, um ein gutes Verhältnis zu den potentiellen Schwiegertöchtern und Schwiegersöhnen zu haben?

Mattausch: Erstaunlicherweise hatte ich bisher immer ein gutes Verhältnis zu den Freunden meiner Tochter.

Was halten Sie davon, wenn ein getrenntes Paar trotzdem zusammenlebt, kann das funktionieren?

Mattausch: Als Komödienstoff ist das sehr geeignet. In der Realität weiß ich nicht, ob das gut ist. Wenn einer der beiden jemanden kennenlernt, den er dann ins Schlafzimmer mitnimmt, dürfte es vermutlich Stress geben. Das ist dann zu kompliziert. Da braucht man schon sehr viel Lebenserfahrung und Toleranz.

In der Serie kochen Sie zusammen mit Ihrer Frau, gespielt von Gaby Dohm. Welches Gericht gelingt Ihnen in Realität am besten?

Mattausch: Mir gelingt alles, weil ich nur das koche, was ich kann. Rouladen, Hammelhaxe und Spaghetti mit Knoblauch mache ich besonders gern und gut. Ich bin aber auch ein echter Salat-Spezialist. Ich gehe ebenfalls sehr gerne Lebensmittel einkaufen. Am wichtigsten ist mir dabei Brot. Davon gibt es bei uns nur das Beste.

Wer wäre Ihr Wunschgast, den Sie gerne mal zum Essen einladen würden?

Mattausch: Ich würde wahnsinnig gerne mal für die Bundeskanzlerin und den Herrn Sauer Suppe kochen. Kürbissuppe, Rindereintopf oder Hühnerbrühe. Das ist ein spannendes Paar. Und sie soll ja auch eine tolle Suppenköchin sein.

Was hat Sie zuletzt wütend gemacht?

Mattausch: Mich macht vieles ständig wütend. Was ich nicht mag, sind langweilige Theaterstücke, die man dann auch noch erst mal erklärt bekommen muss. Da werde ich wütend, weil ich mich um meine Lebenszeit betrogen fühle.

Privat bringt Sie dann aber nichts so schnell aus der Fassung?

Mattausch: Doch, auch. Einen handfesten Streit, der Positionen klärt, finde ich manchmal wirklich wichtig. Und die Versöhnung danach finde ich auch immer wunderbar. Nach einem Streit habe ich meiner Frau mal vorgeschlagen, dass wir uns am Bahnhof verabreden, weil Wiedersehen so wunderschön ist.

Was haben Sie sich für 2014 vorgenommen?

Mattausch: Weiter gesund zu leben, mehr bewegen und heiter alt werden im Sinne von Altern als Kunstwerk.

 

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