DFB-Pokal am Dienstag Bundesligisten ohne Glanz ins Viertelfinale

Durchatmen bei Dortmunds Immobile und Blaszczykowski nach dem zähen 2:0 gegen Drittligist Dynamo Dresden. Foto: dpa

Die Bundesligisten Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, SC Freiburg und 1899 Hoffenheim haben sich standesgemäß, aber ohne Glanz als erste Mannschaften für das Viertelfinale des DFB-Pokals am 7. und 8. April qualifiziert.

Köln - Dortmund setzte sich bei Drittligist Dynamo Dresden durch zwei Treffer von Ciro Immobile mit 2:0 (0:0) durch. Leverkusen mühte sich zum 2:0 (0:0) nach Verlängerung gegen den 1. FC Kaiserslautern. Freiburg gewann das einzige Achtelfinalduell zweier Bundesligisten gegen den 1. FC Köln mit 2:1 (2:0). Hoffenheim setzte sich mit 2:0 (1:0) beim Zweitligisten VfR Aalen durch. Die Viertelfinal-Auslosung findet am kommenden Sonntag im Rahmen der ARD-Sportschau (ab 18.00 Uhr) statt.

Drei Tage nach der Derby-Gala gegen Schalke 04 ebnete Immobile (50. und 90.) dem müde wirkenden BVB den Weg in die nächste Runde. Der italienische Nationalspieler nutzte zwei Blackouts der Dynamo-Abwehr zu seinen Treffern. "Das sind ganz schwere Spiele, in denen der Gegner bis zum Umfallen kämpft in einer tollen Atmosphäre", sagte der Matchwinner im ARD-Interview. "Es war sehr wichtig, zu gewinnen, um nach Berlin zu kommen."

Unter anderem ohne ihren angeschlagenen Top-Torschützen Pierre-Emerick Aubameyang sowie Marco Reus, der in der 24. Minute mit einer Knieprellung ausscheiden musste, brachten der Champions-League-Achtelfinalist die Partie mehr schlecht als recht ins Ziel.

Leverkusens Tanz auf drei Hochzeiten geht ebenfalls weiter. Die Werkself steht zum insgesamt 14. Mal im Viertelfinale und revanchierte sich zugleich für die peinliche 0:1-Schlappe nach Verlängerung gegen die Roten Teufel im Viertelfinale an gleicher Stätte im Vorjahr.

Bei der Neuauflage dieses Duells sorgten Hakan Calhanoglu per Freistoß (102.) und Stefan Kießling (113.) für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber, die sich gegen den mutig und taktisch diszipliniert spielenden FCK nicht mit Ruhm bekleckerten.

Knapp eine Woche nach der starken Vorstellung im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid (1:0) war Bayer gegen Kaiserslautern zwar tonangebend, aber vor dem Tor des Zweitliga-Dritten mangelte es an der nötigen Konsequenz und Durchschlagskraft. Erst Calhanoglu brach den Bann mit seinem sehenswerten Freistoß.

Der Bundesliga-Siebte aus Hoffenheim steht nach Toren von Eugen Polanski (16.) und Kevin Volland (56.) zum fünften Mal binnen sechs Jahren in der Runde der letzten Acht. Der Sprung ins Halbfinale gelang 1899 bei zwölf Teilnahmen jedoch noch nie.

"Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause. Aalen war zwar gefährlich, aber wir sind nie unruhig, hektisch oder instabil geworden. Jetzt ist es unser großes Ziel, mal endlich einen Schritt weiter zu gehen", sagte 1899-Manager Alexander Rosen.

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Ein Doppelschlag binnen zwei Minuten führte Freiburg auf die Siegerstraße. Stürmer Anthony Ujah (17./Eigentor) und Vladimir Darida (19.) markierten vor 18.800 Zuschauern die Tore für die Freiburger, die sich wie vor zwei Jahren einen Platz in der Runde der letzten Acht sicherten. Für Köln traf lediglich Deyverson (89.).

 

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