Erlaubt waren 120 km/h Raser überholt Zivilstreife mit Tempo 220 auf Bundesstraße

Mit 220 km/h ist ein 35-Jähriger an einre Zivilstreife vorbeigerast, erlaubt waren auf dem Streckenabschnitt 120. (Symbolbild) Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Deutlich schneller als die Polizei erlaubt raste ein 35-Jähriger auf einer Bundestraße in Unterfranken an einer Zivilstreife vorbei. Der Mann muss nun mit seiner saftigen Strafe rechnen.

 

Großwallstadt - Ausgerechnet eine Zivilstreife hat ein Raser auf einer Bundesstraße in Unterfranken mit mehr als 100 Stundenkilometern zu viel überholt. Der Mann sei auf der B469 nahe Großwallstadt mit über Tempo 220 an den Beamten vorbeigefahren, teilte die Polizeiinspektion Obernburg am Main am Freitag mit. Auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße gelte ein Tempolimit von 120.

100 km/h zu schnell: Raser zieht mit 220 Sachen an Zivilstreife vorbei

Nach einigen Kilometern fuhr der 35-Jährige am Donnerstagabend von der Bundesstraße ab und konnte von der Zivilstreife angehalten werden. Als Grund seiner Geschwindigkeitsübertretung gab er an, er habe sein Auto endlich mal ausfahren wollen.

Ihn erwarten nun voraussichtlich zwei Punkte, ein dreimonatiges Fahrverbot und eine Geldstrafe von 880 Euro. Sein hochmotorisiertes Fahrzeug kann laut Polizei bis zu 270 Stundenkilometer schnell fahren.

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