Deutschland bibbert Minus 30,5 Grad! Neuer Kälterekord auf der Zugspitze

, aktualisiert am 27.02.2018 - 10:09 Uhr
An der Zugspitze wurden in der letzten Nacht minus 30,5 Grad gemessen. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Deutschland ist schockgefrostet – in der Nacht auf Dienstag gab es einen neuen Kälterekord. An der Zugspitze wurden unglaubliche minues 30,5 Grad gemessen. Eisig geht es auch in den nächsten Tagen weiter.

München - Einen Kälterekord hat der Winter in der Nacht zum Dienstag auf der Zugspitze gebracht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach wurden minus 30,5 Grad auf Deutschlands höchstem Gipfel gemessen - der niedrigste Wert des Jahres.

"Mit minus 30,5 Grad war es dort in der Nacht zum Dienstag so kalt wie noch nie in einer dritten Februardekade seit dem Jahr 1901 – also seit 117 Jahren! Unter minus 30 Grad sind auf der Zuspitze für Ende Februar wirklich ein Extrem. Daran sieht man sehr deutlich um was für einen massiven Kaltlufteinbruch es sich derzeit handelt", so Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Bayern hat insgesamt wieder eine frostige Nacht erlebt. In nahezu allen Regionen des Freistaats lagen die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Am kältesten war es nach Angaben eines DWD-Meteorologen am Alpenrand (Oberstdorf: minus 17,3 Grad) und in Oberfranken (Wunsiedel: minus 16,3 Grad).

In den kommenden zwei Tagen soll es nach Einschätzung des Wetterexperten frostig-kalt bleiben. Sollten die Nächte sternenklar werden und Wind dazu kommen, könnten die Temperaturen noch weiter fallen. Erst zum Wochenende soll es wieder wärmer werden.

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