Desinfektionsmaßnahmen vorgetäuscht LKA warnt: Betrüger nutzen Corona-Angst aus

Das LKA warnt vor Betrügereien im Zusammehang mit dem Coronavirus. Foto: Peter Kneffel/dpa

Das LKA warnt vor kriminellen Machenschaften im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Maschen der Betrüger sind so vielfältig wie heimtükisch.

 

München - Auch Kriminielle sind erfinderisch: Betrüger nutzen die Corona-Krise für neue Maschen aus. Davor warnt nun das Bayerische Landeskriminalamt (LKA).

Die Ermittle wissen, dass sich Kriminelle beispielsweise als vermeintliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben. Ihr Vorwand: Sie wollten einen Coronavirus-Test machen und Räume desinfizieren. So würden sie sich Zugang zu Wohnungen verschaffen, um an Geld und Wertgegenstände zu gelangen. 

Coronavirus-Pandemie: Betrüger nutzen Situation aus

Auch im Internet haben sich durch die Corona-Pandemie neue Betrugsmaschen entwickelt: So bieten gefälschte Online-Plattformen laut LKA zum Beispiel gegen Vorkasse Atemschutzmasken an. "Sie bezahlen, erhalten aber niemals eine Gegenleistung für Ihr Geld", warnte das LKA.

In abgeänderter Form werde außerdem weiterhin der Enkeltrick genutzt. Dabei geben sich Betrüger als Angehörige aus, die sich mit dem Coronavirus infiziert hätten und um Geld für die Behandlung bitten. Das LKA appellierte an die Menschen, besonders vorsichtig zu sein: "Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit."

Auch die Münchner Polizei hat vor kriminellen Machenschaften im Zusammenhang mit dem Coronavirus gewarnt. So seien dutzende E-Mails verschickt worden, die mit einer Ansteckung drohen, sollte nicht Geld bezahlt werden. Entsprechende Nachrichten solle man ungelesen löschen, so die Ermittler.

 

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