Der Rekordmeister schwächelt Lothar Matthäus: Gegner haben die Angst vor dem FC Bayern verloren

Ex-Kapitän des FC Bayern: Lothar Matthäus. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Immer wieder gibt der FC Bayern Spiele aus der Hand. Für Rekordnationalspieler und Ex-Kapitän Lothar Matthäus liegt der Grund dafür auf der Hand: Die Gegner haben den Respekt vor dem Rekordmeister verloren.

 

Köln - Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat einen klaren Grund für die schwindende Dominanz des FC Bayern ausgemacht. "Die Gegner haben die Angst und die Ehrfurcht vor Bayern München verloren. Selbst wenn Mannschaften in Rückstand geraten, glauben sie noch an einen Sieg und einige schaffen das auch", schrieb Matthäus in seiner wöchentlichen Sky-Kolumne: "So etwas gab es in der Vergangenheit äußerst selten."

Sollten die Münchner weiter schwächeln und Tabellenführer Borussia Mönchengladbach, Verfolger RB Leipzig und Vizemeister Borussia Dortmund weiterhin konstant gut weiterspielen, "haben wir bis zum Ende Spannung in unserer Liga. Bis auf die Bayern und deren Fans freut das jeden", schrieb der 58-Jährige.

Matthäus: FC Bayern darf man nie abschreiben

Der FCB bestrafe sich momentan zu oft selbst, sagte der langjährige Bayern-Profi Matthäus. "Javi Martinez hätte in Gladbach in der entscheidenden Aktion überhaupt nicht grätschen müssen. Dann hätte es weder den Platzverweis noch den Elfmeter gegeben. Und wenn er grätscht, dann muss er Ball treffen. Ähnlich war es bei der frühen roten Karte für Boateng in Frankfurt", erklärte Matthäus.

Abschreiben dürfe man den Rekordmeister jedoch niemals, dass "dürfte jeder wissen", schrieb Matthäus.

 

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