Der neue Bayern-Präsident Hopfner: "BVB? Ich habe keine Berührungsängste"

Lieferten sich zuletzt Wortgefechte: Bayern-Präsident Hopfner (l.) und Dortmund-Boss Watzke (r.) - so auch in der AZ-Montage. Foto: Perenyi/Augenklick

Vor dem Pokalfinale gegen Borussia Dortmund sagt Bayern-Präsident Karl Hopfner im AZ-Interview über ein Treffen mit den BVB-Bossen: "Es gibt eine Einladung vom DFB, die haben wir selbst verständlich angenommen."

 

München - Borussia Dortmund hat sich als größter Widersacher des FC Bayern etabliert. „Wir lassen uns nicht abschütteln“, sagte Hans-Joachim Watzke am Mittwoch. Nach Einschätzung des BVB-Geschäftsführers gehen die Münchner jedoch als Favorit in das Pokalfinale am Samstag in Berlin.

Nach dem  jüngsten Streit zwischen Watzke und Bayern-Präsident Karl Hopfner sagte der BVB-Boss nun: "In den vergangenen Jahren haben wir zumindest eines bewiesen. Dass wir uns wehren können und dass wir nicht diese Demutshaltung haben, die in der Bundesliga mittlerweile häufig festzustellen ist. Es ist nicht
unsere Aufgabe, jeden Tag Ergebenheitsadressen nach München zu schicken."

Und was passiert am Samstag rund um das Pokalfinale? Wie werden sich die Bosse begegnen?

Dazu Karl Hopfner im AZ-Interview: "Es gibt eine Einladung vom DFB, die haben wir selbst verständlich angenommen. Ich habe keine Berührungsängste."

Auch einen weiteren Transfer eines BVB-Profis zum FC Bayern nach Mario Götze (2013) und in diesem Sommer Robert Lewandowski kann sich der Nachfolger von UIi Hoeneß gut vorstellen. Hopfner zur AZ: "Es wird vielleicht auch mal den umgekehrten Weg geben. Es geht nicht darum, dem derzeitigen Verfolger und Wettbewerber einen Spieler wegzunehmen. Der Spieler muss bei uns ins System passen - unabhängig vom abgebenden Verein zu tun. Also: Wenn's so sein soll: Warum nicht?"

Das komplette Interview lesen Sie in der Printausgabe der Abendzeitung vom Donnerstag und hier online ab 13 Uhr.

 

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