Der Harlander-Knoten ist wieder offen Freie Fahrt - die Freude währt aber nur kurz

Der Harlander-Knoten ist wieder befahrbar, die Kreuzung offen. Foto: cv

Die Kreuzung in Landshut ist zwar wieder offen. Auf die Autofahrer wartet aber das nächste Problem

Landshut - Vier Wochen lang ist die Harlander-Kreuzung in Landshut für den Verkehr gesperrt gewesen. Pünktlich zum Schulstart wurde gestern der Verkehrsknotenpunkt wieder freigegeben.

Ein Aufatmen für die Autofahrer ist aber nur teilweise möglich, denn die B15 kann wegen der weiteren Instandsetzungsarbeiten des vierspurigen Streckenabschnitts bis voraussichtlich Ende November nur in Fahrtrichtung Regensburg befahren werden - auch wenn gestern die Fahrbahn plötzlich beidseitig wieder befahrbar war.

Die Überraschung war bei vielen Pendler groß, als sie gestern direkt von Essenbach über die B15 nach Landshut fahren konnten.

Zwar war angekündigt, dass ab dem 11. September die Bauarbeiten an der Harlander-Kreuzung abgeschlossen sind, die Fahrzeuge von Essenbach kommend sollten aber über eine Umleitungsstrecke nach Landshut geleitet werden. "Wir haben jetzt eine kurze Übergangsphase gehabt, weil es die Baufirma nicht geschafft hat, in derselben Nacht die Sperrungen an der Harlander-Kreuzung abzubauen und gleichzeitig für die Strecke stadteinwärts die Verkehrssicherung einzurichten", sagt Bauoberrat Robert Köhl vom Staatlichen Bauamt Landshut.

Zahlreiche Flickstellen mussten ausgebessert werden

Die Freude bei den Pendlern war somit nur kurz, denn schon in der Nacht von gestern auf heute wurde die Fahrbahnseite der B15 nach Landshut wieder gesperrt. Der Verkehr in Richtung Landshut wird ab der Anschlussstelle Essenbach über die Kreisstraße LA 26 und die St 2143 zum Hascherkeller und von dort über die B299 Konrad-Adenauer-Straße zur B15 geleitet.

Mit der vierwöchigen Baustellenzeit rund um den Harlander-Knoten ist Köhl sehr zufrieden. Die B15 wird von der Harlander-Kreuzung bis zur Autobahn-Anschlussstelle Essenbach saniert, weil sie zahlreiche Flickstellen, Verdrückungen und Netzrisse hat. Aber auch Blasenbildungen im Asphalt waren auf Höhe der Tankstellen ein großes Problem.

Wie es nun weitergeht: Ab heute beginnt der zweite Bauabschnitt, bei dem auf der Fahrbahn stadteinwärts der Asphalt abgefräst, die neue Asphaltdecke aufgebracht und die Bankette neu gemacht werden, erklärt Köhl. Bis zum 7. Oktober soll der zweite Bauabschnitt abgeschlossen sein, sodass noch vier Wochen Zeit für die gleichen Baumaßnahmen auf der gegenüberliegenden Fahrbahn stadtauswärts bleiben. Spätestens Ende November soll die Baumaßnahme auf der B15 komplett abgeschlossen sein.

 

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