Der große Ausverkauf Schnäppchen-Jagd bei Pleite-Schlecker

Sie stehen Schlange und wollen billige Drogerie-Artikel... Foto: dapd

30 Prozent auf Duschgel, Seife und Shampoo: Schlecker startet den großen Ausverkauf in Bayern. Vor den Schlecker-Filialen stehen die Schnäppchen-Jäger Schlange.

 

München – In 466 Schlecker-Filialen in Bayern hat am Freitag der Ausverkauf begonnen. Es gab Rabatte zwischen 30 bis 50 Prozent. Nach Auskunft eines Sprechers der insolventen Drogeriekette lief die Aktion gut an. In den nächsten Tagen sollen die Preise weiter reduziert werden – je nach Fortschritt des Abverkaufs. Wenn die Regale leer sind, müssen viele der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz räumen. Sie sollen ihre Kündigung zum Monatsende erhalten. 2200 Schlecker-Mitarbeiter waren nach dem Schlecker-Aus in Bayern von der Arbeitslosigkeit bedroht.

Weiter hoffen dürfen noch die Beschäftigten der Tochterkonzerne IhrPlatz und Schlecker XL. Der Münchner Investor Dubag will die Geschäfte übernehmen und fortführen, doch die Verhandlungen darüber waren ins Stocken geraten. Am Freitag hieß es aus mit der Sache vertrauten Kreisen, dass weiter mit dem Investor gesprochen werde. Aber wann die erwartete Einigung zustande komme, sei unklar. Zuletzt wollte der große Schlecker-Gläubiger Euler Hermes – ein Hamburger Kreditversicherer – noch offene Fragen klären.

 

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