Demo am Stachus Zehn Minuten Protestliegen für die Pflege

Wut bei den Münchner Pflegenden: Aus Protest legten sie sich an den Stachus. Die Bilder vom Protest-Liegen... Foto: Petra Schramek

Was war am Samstagmittag am Stachus los? Um den Brunnen herum legten sich die Menschen auf den Boden. Was sie fordern ...

Altstadt - Fünf Pflegegrade statt drei Stufen und weniger Bürokratie für Pflegekräfte: Die Bundesregierung will die Betreuung in Deutschland bis 2017 reformieren. Dass in der Pflege schon lange eine Grenze überschritten ist, verdeutlichte eine Gruppe am Samstagmittag am Stachus. Bei einem Flashmob machten es sich die Münchner mit Isomatten und Strandtüchern neben dem Stachusbrunnen bequem. Oder besser: unbequem!

„Pflege am Boden“ heißt die Initiative, bei der sich Pflegekräfte und Angehörige von Pflegebedürftigen für zehn Minuten lang symbolisch niederlegten. Mit der Aktion wollen sie zeigen, dass die Pflege in Deutschland buchstäblich am Boden liegt. Vor allem die Arbeitsbedingungen prangern die Aktivisten an.

„Wir wehren uns im Speziellen gegen die mit dem Umbau der städtischen Kliniken in München verbundenen Auswirkungen für Patienten und Mitarbeiter“, schreiben die Veranstalter auf ihrer Website. Die Pflegepolitik solle so nachhaltig reformiert werden, dass die Würde des Menschen in Zukunft wieder an erster Stelle stehen könne.

 

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