Degradierte Partylöwen Moniz: "Weiß noch nicht, ob ich sie mitnehme"

Löwen-Trainer Ricardo Moniz hat sich noch nicht entschieden, ob die suspendierten Löwen-Profis zum DFB-Pokal-Duell nach Kiel mitreisen dürfen.

 

München - In Sachen Disziplin und Respekt haben sie gegen die Richtlinien der Löwen verstoßen, sportlich fehlen sie aber:

Die Partylöwen Daniel Adlung, Yannick Stark, Julian Weigl und Vitus Eicher sowie Gabor Kiraly nach seinem Ausraster gegen Gary Kagelmacher schwächen den Kader der Löwen erheblich, sollte sie Moniz vor dem Erstrunden-Match im DFB-Pokal bei Holstein Kiel (Sonntag, 14:30 Uhr) nicht begnadigen.

Moniz gab zwar zu, dass die Spieler ihm fehlen würden (Wir haben dadurch zu 100 Prozent einen Qualitätsverlust"), sagte aber dennoch:

"Ich weiß noch nicht, ob ich sie mitnehme. Es ist noch keine Entscheidung gefallen." Die Angelegenheit sei insofern erledigt, dass die Partylöwen ihre Geldstrafe am Donnerstag-Vormittag angenommen und sich schon am Tag zuvor entschuldigt haben.

Allerdings zeigt sich Moniz nach wie vor enttäuscht von den verbannten Spielern. "Ich habe das Problem nicht kreiert. Es ist ein schmaler Grad. Viele junge Leute kümmern sich zu sehr um ihren Lifestyle, um ihr Umfeld."

Für Moniz sei es daher sehr bedeutend, ein Zeichen gesetzt zu haben: "Man muss die Jugend mehr warnen, wenn sie Top-Fußballer werden wollen."

Gabor Kiraly darf sich mit seinen 38 Jahren getrost ausgenommen fühlen.

 

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