Defektes Bett? Beim Sex verunglückt: Frau scheitert mit Klage

Der menschliche Geschlechtsakt als Illustration. (Symbolbild) Foto: Friso Gentsch/dpa

Im August 2013 verletzte sich eine Frau beim Sex so schwer, dass sie seit dem querschnittsgelähmt ist. Eine Klage gegen den Möbelhändler ihres Bettes, das zu dem Sexunfall geführt haben soll, ist jetzt gescheitert.

 

Bristol - Eine beim Sex schwer verunglückte Britin ist mit einer Klage gegen den Verkäufer ihres Bettes gescheitert. Das entschied ein Gericht in Bristol am Freitag. Der Richter bezeichnete den Sturz, bei dem sich die Frau schwere Verletzungen an der Wirbelsäule zuzog, zwar als tragisch - am Bett hätten jedoch keinerlei Mängel vorgelegen. Die Frau hatte vom Möbelhändler eine siebenstellige Summe an Schadenersatz gefordert.

Keine Beweise für defektes Bett

Die 46-Jährige ist seit dem Unfall im August 2013 querschnittsgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie wurde nach eigener Aussage beim Sex mit ihrem Partner aus dem Bett "katapultiert" und landete dabei auf dem Kopf. Nach Ansicht der Frau war das Möbel defekt. Der Richter sah dafür keinen Beweis und wies die Klage ab.

 

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