Debatte um Bayern-Transfers Beckenbauer kann Watzke verstehen

 Franz Beckenbauer, der Ehrenpräsident des FC Bayern München, glaubt nicht, dass Bayern Spieler holt, um Dortmund oder andere Konkurrenten zu schaden. Allerdings kann er den Frust von Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke verstehen.

 

München - Die Debatte um das Einkaufs-Gebahren des FC Bayern hat nun auch Franz Beckenbauer erreicht. Bei "Sky 90" widersprach der Ehrenpräsident des FC Bayern zwar Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, dass Bayern Dortmund "zerstören" wolle: „Die Bayern kaufen gezielt ein. Wenn zufällig zwei Spieler dabei sind, die in Dortmund spielen, dann ist das Zufall", sagte Beckenbauer. Allerdings gab er auch zu: "Man stärkt sich durch einen Neuzugang und schwächt natürlich den Gegner", aber dies sei nur ein Nebeneffekt.

Als bei Sky aber die Aussagen von Bayern-Repräsentant Paul Breitner eingespielt wurden ("Herr Watzke will ein bisschen hetzen"), sagte Beckenbauer aber: "Das ist Polemik. Herrt Watzke hat das Recht, sich so zu äußern".

 

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