Debakel in Istanbul Löw berichtet: Großkreutz flog jede Woche nach Hause

Wurde in Istanbul nicht glücklich und wechselte nun zum VfB Stuttgart: Kevin Großkreutz. Foto: dpa

Offenbar flog Kevin Großkreutz in seiner Zeit bei Galatasaray Istanbul jede Woche nach Hause. Das berichtet nun Bundestrainer Joachim Löw nach Gesprächen mit Mustafa Denizli, dem Trainer des Vereins. Eine Teilnahme bei der EM scheint ausgeschlossen.

 

Frankfurt - Beim Neujahrsempfang der DFL erklärte Bundestrainer Joachim Löw: "Ich freue mich wahnsinnig auf die EM in Frankreich." Bei dem Turnier wird Kevin Großkreutz allerdings keinen Platz im Kader bekommen, wie Löw durchblicken ließ. Der ehemalige BVB-Spieler hat ein miserables Halbjahr hinter sich.

Im Sommer verließ er die Dortmunder Richtung Istanbul. Doch Galatasaray meldete den Mittelfeldspieler zu spät bei der Uefa, Großkreutz war bis zum Winter nicht spielberechtigt. Wegen Heimweh bat er dann um einen Wechsel im Winter. Nun berichtet Löw in der Welt: "Ich war in Istanbul beim Trainer von Galatasaray, der mir gesagt hat, dass Kevin fast jedes Wochenende Freitag bis Sonntag nach Hause geflogen ist."

Ein absolutes No-Go, wie der Bundestrainer befindet: "Das macht man nicht, wenn man Teil einer Mannschaft ist." Keinerlei Integrationswillen habe Großkreutz gezeigt, kritisiert Löw. Nun ist der 27-Jährige zum VfB Stuttgart gewechselt, doch Löw betont: "Ich habe nur begrenzt Verständnis dafür, wie er mit seiner Karriere umgegangen ist." In Bezug auf eine Teilnahme des Mittelfeldspielers bei der EM in Frankreich sagte Löw vielsagend: "Er war ein halbes Jahr raus!"

 

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