Das weiße Quartier Siemens-Standort wird Büro-Campus

So wird es an der St.-Martin-Straße 76 aussehen: Der Halbkreis ist hier stilprägend. Der Haupteingang zum Campus liegt am Springbrunnen. Die Gebäude-Front lockern Stelzen auf. Foto: Visualisierungen/Allgemeine Südboden

Der frühere Siemens-Standort an der St.-Martin-Straße wird umgebaut – zu einem Büro-Campus im Stil eines Star-Architekten aus den USA.

 

Ramersdorf - Seit einem Jahr wird hier umgebaut: In vier Bürohäusern mit Dachterrassen entstehen 3500 moderne Arbeitsplätze im nördlichen Teil des früheren Siemens-Geländes an der St.-Martin-Straße. Die bestehenden Häuser werden dazu "revitalisiert", wie Architekten sagen. Das Ziel: ein neuer Bürostandort, der, was Technik und Gestaltung angeht, zeitgemäß ist.

Von Siemens sind nur noch wenige Mitarbeiter vor Ort. Der ehemalige Standort des Konzerns erhält nun gestylte grüne Außenanlagen, moderne Gastronomie und sogenannte "New-Work"-Flächen: Das sind flexible Räume mit flexiblen Mobiliar – passend für Firmen, in denen nicht jeder in einem Einzelbüro sitzt oder immer am selben Schreibtisch im lauten Großraumbüro. Je nach Situation sollen die Büros anders gestaltet werden können.

16.000 Quadratmeter Wohnfläche

Getauft wird der Büro-Campus das "Weiße Quartier". Die Entwürfe kommen aus der Bauabteilung von Siemens, orientieren sich allerdings am Stil des amerikanischen Star-Architekten Richard Meier, dessen Markenzeichen leuchtendes Weiß ist.

Ein Plus für Ramersdorf: Am Ort der alten Siemens-Kantine, die abgerissen wird, schafft die Südboden AG circa 16.000 Quadratmeter neue Wohnfläche.

 

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