"Das ist mir schleierhaft" Hündin entwischt und fährt mit U-Bahn nach Hause

Die Familie ist überglücklich, Jacki wiedergefunden zu haben. Foto: Schramek

Eine unglaubliche Geschichte mit Happy-End erlebte eine Münchner Familie mit ihrer Hündin Jacki. Diese entwischte dem Opa und wurde vermisst. Jetzt stellt sich heraus: Die Hündin fuhr sechs Stationen mit der U-Bahn nach Hause zur Mutter.

 

München - Der zweijährige Alexandros und sein Hündchen Jacki sind unzertrennlich. Doch am Donnerstag waren die beiden für ein paar Stunden getrennt. Alexandros ging in die Kinderkrippe und das kleine Malteser-Hundemädchen kam zum Opa. Der wohnt in der Nähe der Dülferstraße. Doch Jacki war es bei seinem Hundesitter wohl zu langweilig.

Er entwischte am Nachmittag und rannte zur U-Bahnstation Dülferstraße. Dort stieg Jacki in eine U 2 und fuhr damit in Richtung Stadt – sechs Stationen! Am Scheidplatz stieg Jacki brav aus. „Wie sie das geschafft hat, ist mir schleierhaft“, sagt Alexandros Mutter Kikki L., „er ist ein paar Mal mit uns U-Bahn gefahren, aber noch nie war er alleine unterwegs.“

Jacki lief bis zu dem Haus, in dem sein kleines Herrchen und dessen Eltern wohnen. Vater Georgios L. fand den Ausreißer in der Tiefgarage. Der Opa hatte, krank vor Sorge, bereits die Polizei verständigt.

 

7 Kommentare