"Das gibt es in keiner Liga der Welt" Ex-Schalker Reck glaubt nicht an Spiel-Klausel für Nübel

Alexander Nübel wird sich ab Sommer dem Konkurrenzkampf beim FC Bayern stellen. Foto: dpa

Der Transfer von Alexander Nübel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern sorgt weiterhin für großes Aufsehen. Jetzt hat sich der ehemalige Schalke-Torwart Oliver Reck zu dem Thema geäußert und den Youngster mit Manuel Neuer verglichen.

 

München - Für den ehemaligen Schalker Torwart Oliver Reck hat der zum FC Bayern wechselnde Alexander Nübel noch nicht das Level von Nationaltorwart Manuel Neuer. "Der Junge ist schon gut, hat eine gewisse Klasse, aber er ist noch nicht auf dem Niveau, das ein Manuel Neuer hat", sagte Reck im Gespräch mit der "Deutschen Presse-Agentur".

"Da fehlen noch zwei, drei Stufen. Er ist auf einem guten Weg, aber hat das Niveau eines Manuel Neuers noch lange nicht", sagte Reck, der von 1998 bis 2003 für Schalke im Tor stand.

Reck: Nübel-Leihe am sinnvollsten

Nübel hatte im Winter seinen Wechsel von Schalke nach München ab der Saison 2020/21 verkündet und damit vor allem bei den Schalker Fans für Verärgerung gesorgt. Der 23-Jährige hat in München einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Rund um den Wechsel gab es Gerüchte, die Bayern könnten Nübel eine gewisse Anzahl an Spielen garantiert haben.

Reck kann sich das aber nicht vorstellen. "Ich glaube nicht, dass es eine Abmachung gibt, dass man ihm gesagt hat, der bekommt 15 Spiele", sagte der 54-Jährige. "Das gibt es in keiner Liga der Welt."

Für Nübel könne es daher am sinnvollsten sein, sich ausleihen zu lassen. Denn: "Gerade in dem Alter muss er spielen", sagte Reck, der derzeit den Nord-Regionalligisten SSV Jeddeloh II trainiert.

Nübels Entscheidung macht Reif "wahnsinnig"

Oliver Reck ist bei weitem nicht der Einzige, der den Nübel-Transfer kritisch beäugt. Kommentatoren-Legende Marcel Reif zeigte sich im neuen "Bild"-Talt "Reif ist Live" ebenfalls nur wenig überzeugt von dem Wechsel. "Ich habe kein Verständnis für den Wechsel. Aber ich hätte gerne einen Hinweis, warum das Sinn macht. Das macht mich wahnsinnig ", sagte der 70-Jährige.

Reif kann sich auch nur schwer vorstellen, dass Neuer bereit ist, seinem Konkurrenten ein paar Spiele abzugeben. "Neuer wird nicht irgendwelchen Konstrukten zustimmen. Das ist hoffnungslos", so der Schweizer.

 

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