"Darf nicht zuviel werden" Nürnberg: Schwartz warnt vor überzogener Euphorie

FCN-Trainer Alois Schwartz (rechts) und Jakub Sylvestr. Foto: dpa

Alois Schwartz bemüht sich nach drei Siegen hintereinander und vor dem Duell mit Aufstiegsaspirant Hannover 96 darum, den Ball zu flach zu halten. Nicht, dass das Ganze "in Arroganz" überschwappt.

 

Nürnberg - Nach drei Siegen in Serie hat Trainer Alois Schwartz vor überzogener Aufbruchstimmung beim 1. FC Nürnberg gewarnt.

"Ein bisschen Euphorie ist immer gut, es darf aber nicht zuviel werden, sonst schwappt es oft in Arroganz über", mahnte der 49-Jährige vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Aufstiegsaspirant Hannover 96.

Schwartz sieht sein Team nach dem deprimierenden Start mit nur zwei Punkten aus sechs Partien in der 2. Bundesliga nun aber deutlich stabilisiert. "Wir haben eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft. In den letzten drei Spielen hat sich etwas entwickelt."

Schwartz bescheinigte Hannover 96 den stärksten Kader der 2. Bundesliga. Das Team von Coach Daniel Stendel sei "eine der spielstärksten Mannschaften" und vor allem bei Standards gefährlich. Mit 17 Punkten nach neun Begegnungen liegt der Absteiger aus Niedersachsen auf Kurs Rückkehr in die deutsche Eliteklasse.

Personell freut sich Schwartz über weitere Alternativen. Angreifer Edgar Salli kehrt nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück und auch Mittelfeldmann Tim Leibold ist nach Adduktorenproblemen wieder eine Option für den Club-Trainer.

 

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