"Dankbarkeit ist keine Einbahnstraße" Vertragspoker des Bayern-Stars: Lothar Matthäus rüffelt Manuel Neuer

Kapitän des FC Bayern: Manuel Neuer. Foto: firo/Augenklick

Bayern-Legende und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus kann das Verhalten von Manuel Neuer im Vertragspoker mit dem FC Bayern nicht verstehen.

 

München - Lothar Matthäus erwartet von Manuel Neuer im Vertragspoker mit dem FC Bayern ein Entgegenkommen.

Der Kapitän sollte "sich vor allem in diesen Zeiten daran erinnern, dass Dankbarkeit und Wertschätzung keine Einbahnstraßen sind", schreibt der deutsche Rekordnationalspieler in seiner Kolumne bei "Sky".

Die Bayern sollen Neuer eine Verlängerung seines aktuell bis 2021 laufenden Vertrages bis 2023 angeboten haben. "Dem Vernehmen nach fordert die Spieler-Seite nun einen Kontrakt bis 2025 oder länger. Neuer wäre dann fast 40 Jahre alt", schreibt Matthäus.

Matthäus: FC Bayern hat Manuel Neuer vorbildlich unterstützt

Auf einen Vertrag zu pochen, "den er in dieser Länge und vor allem in seinem Alter so gut wie nirgendwo mehr angeboten bekommt, wäre frech", meint der frühere Münchner. Die Bayern hätten einem Spieler noch nie "mehr Wertschätzung entgegengebracht" als Neuer, betont Matthäus.

Der Torhüter sei bei langen Verletzungspausen vorbildlich unterstützt worden, außerdem hätten die Verantwortlichen nach der Bekanntgabe der Verpflichtung von Alexander Nübel für kommenden Sommer "ganz klar Partei für Neuer ergriffen".

Sollte der Keeper weiter Leistung bringen, "muss er sich über Konkurrenz im Tor sowieso keine Sorgen machen, denn die gibt es dann weit und breit nicht", meinte Matthäus. Der 59-Jährige hält Neuer bei den Bayern wie Torjäger Robert Lewandowski und Joshua Kimmich für "unersetzlich".

 

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