Cremes im Test Diese Gesichtscremes schützen vor UV-Strahlung

Lichtschutz fürs Gesicht: Die Stiftung Warentest hat Gesichtscremes mit UV-Filter getestet. Foto: dpa

Wer sich in der Frühjahrssonne keinen Sonnenbrand im Gesicht holen möchte, der sollte zu Gesichtscremes mit UV-Schutz greifen. Die Stiftung Warentest hat sie untersucht - mit guten Ergebnissen.

 

München - Die Zahlen sind alarmierend: Jedes Jahr erkranken laut dem Robert-Koch-Institut rund 20.000 Männer und Frauen an schwarzem Hautkrebs. Als Hauptursache gilt die UV-Strahlung des Sonnenlichts. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte sich nicht nur beim Sonnenbad am Strand eincremen. Gesichtscremes mit UV-Schutz sind ideal für alle Aktivitäten unter freiem Himmel. Die Stiftung Warentest hat 11 Gesichtscremes analysiert – mit erfreulichem Ergebnis. Nur eine Creme fiel durch.

Ein „mangelhaft“ bekam die Yves Rocher Hydra Végétal Feuchtigkeitscreme LSF 25. Bei ihr sei der Lichtschutz nicht ausreichend, bemängelten die Tester. Testsieger mit der Note 2,0 wurde die Nivea Aqua Effect Feuchtigkeitsspendende Tagescreme LSF 15. Sie ist die billigste Creme im Test und kostet gerade einmal 75 Cent pro 10 Milliliter. Dass man für nicht mehr Schutz auch deutlich mehr ausgeben kann zeigt die Clarins Feuchtigkeitscreme mit SPF 15: Sie ist mit 8,60 Euro pro 10 Milliliter rund elfmal teurer als der Testsieger. Ähnlich gepfeffert ist der Preis des Shiseido Ibuki Protective Moisturizers SPF 15. Eine Flasche der Creme schlägt mit 52 Euro zu Buche, 10 Milliliter kosten 6,95 Euro. Recht günstig kommen die Verbraucher bei der Olaz essentials complete LSF weg. Mit einem Preis von 1,04 Euro pro 10 Milliliter holt sie im Test den zweiten Platz.

Insgesamt sprechen die Warentester von einer „erfreulichen Entwicklung“. Denn in einem Test im Jahr 2008 fielen noch alle Gesichtscremes mit beim UVA-Lichtschutz durch. Und auch bei der UVB-Strahlung , die hauptsächlich für den Sonnenbrand verantwortlich ist, waren die Ergebnisse damals durchwachsen. Da haben die Hersteller also deutlich nachgebessert.

Grund genug also, auch beim Spazierengehen an der Sonne an den Lichtschutz zu denken. Zumal laut den Warentestern die UV-Filter auch bei täglichem Gebrauch der Haut nicht schaden und Allergien und Unverträglichkeiten selten sind. Die Gesichtscremes eignen sich zudem als Make-up-Unterlage. Sie haben eine leichte Textur und fetten weniger als andere Emulsionen. Wer sich in der Früh damit eincremt, ist mehrere Stunden gut geschützt. Nachcremen müssen die Verbraucher nur, wenn die Haut besonders lange dem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

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