Coronavirus in München Schutzanzüge aus Kliniken und halbe Tonne Mehl aus Pizzeria gestohlen

Die Einbrecher konnten noch nicht gefasst werden. (Symbolbild) Foto: imago/Panthermedia

Die Polizei ermittelt nach mehreren Diebstählen aus Münchner Kliniken. Dort wurden Schutzanzüge und Desinfektionsmittel geklaut. Aus einer Pizzeria entwendeten Unbekannte eine halbe Tonne Mehl samt Teigmaschine.

 

München - Die Coronavius-Pandemie sorgt in München nicht nur für Hamsterkäufe, manch einer bedient sich gar krimineller Methoden, um sich einzudecken: Die Polizei ermittelt nach mehreren Diebstählen aus Münchner Kliniken und einer Pizzeria.

Einbrüche in Münchner Krankenhäuser

Wie die Beamten berichten, kam es seit Anfang März in mehreren Krankenhäusern zu "einigen ungewöhnlichen Diebstählen". Dabei wurden unter anderem Schutzanzüge, Flaschen mit Handdesinfektionsmittel und Mundschutzmasken entwendet. Die Täter sind noch unbekannt.

Halbe Tonne Mehl und Teigmaschine gestohlen

Ebenso unbekannt sind die Täter, die im Zeitraum zwischen dem 16. März (23 Uhr) und dem 17. März (10 Uhr) in eine Pizzeria in Obersendling eingebrochen sind. Die Eindringlinge brachen den Lagerraum des Betriebes auf und ließen 22 Säcke Mehl (jeweils 25 Kilo schwer) sowie eine Teigmaschine und 17 Stühle mitgehen. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro. Ob der Einbruch mit der Corona-Krise zu tun hat, ist noch nicht klar.

In diesem Zusammenhang kontrollierten die Beamten aber auch zwischen Montag und Dienstag wieder zahlreichen Personen und Geschäfte. 200 Verstöße gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen wurden festgestellt, über 120 Mal mussten Anzeigen geschrieben werden.

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