Coming-Out hat nicht geholfen Rupert Everett will keinen Sex mehr haben

Rupert Everett: "Ich war am Montag noch eine verrückte Sex-Schlampe und am Dienstag schon eine alte Schabracke. Es gab kein Zwischendrin." Foto: dpa

Von einem auf den anderen Tag hat Rupert Everett dem Sex abgeschworen. "Es interessiert mich nicht mehr", so der 56-jährige Brite, der nach eigenen Angaben bislang sexbesessen war.

 

München - Der britische Schauspieler Rupert Everett (56, "Die Hochzeit meines besten Freundes") hat nach eigenen Worten dem Sex abgeschworen. "Es hat mit einem Schlag aufgehört, es interessiert mich nicht mehr", sagte er dem Magazin "Focus". "Ich war am Montag noch eine verrückte Sex-Schlampe und am Dienstag schon eine alte Schabracke. Es gab kein Zwischendrin." Er habe heute "einfach kein Begehren mehr" - und das, obwohl er über seine Vergangenheit sagt: "Ich war ja sexbesessen."

Sein Coming-Out als Homosexueller sei rückblickend kein Fehler gewesen, aber es habe ihm nicht direkt geholfen, meinte Everett. Man habe ihn oft für seinen "Mut zum Coming-out" gelobt. "Aber das hatte nichts mit Mut zu tun – ich war einfach out, für jeden sichtbar. Ich habe mein Leben auf der Jagd einfach genossen", sagte der 56-Jährige. Ob jemand seine sexuelle Orientierung öffentlich mache, sei aber jedem selbst überlassen - er sei "kein Freund des aufgezwungenen Coming-out", bekannte er.

Im Film "A Royal Night - Ein königliches Vergnügen", der am 1. Oktober in den Kinos anläuft, spielt Everett spielt King George VI., den Vater von Königin Elizabeth II.

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