Chronisches Lungenleiden Luftnot bei geringer Belastung

Ständiger Husten ist symptomatisch: Wer an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leidet, sollte mit dem Rauchen aufhören. Foto: dpa

Ständiger Husten mit oder ohne Auswurf sowie Kurzatmigkeit bei geringer körperlicher Anstrengung oder auch schon in Ruhestellung sind Alarmzeichen, die auf eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) hinweisen.

 

Wer wissen möchte, ob er gefährdet ist, kann im Internet unter www.lungenaerzte-im-netz. de einen kurzen Test machen.

„Chronischer Husten und Luftnot werden vor allem von Rauchern oft nicht ernst genommen, sondern als harmloser Raucherhusten abgetan und mit mangelnder Fitness oder dem Alter entschuldigt", erklärt Dieter Köhler von der Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Aber gerade bei COPD bestehe die Gefahr darin, dass sie sich schleichend und über viele Jahre unbemerkt entwickeln kann. Die fortschreitenden Entzündungsprozesse in der Lunge können letztendlich zu einer unwiderruflichen Zerstörung der Lunge führen.

Viele Betroffene gehen aber erst zum Arzt, wenn sie bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion eingebüßt haben. Bei einem von drei Rauchern wird COPD daher erst diagnostiziert, wenn sie nicht mehr heilbar ist.

Anhand verschiedener Kriterien ermittelt der Test das individuelle Risiko. Liegt eine COPD vor, besteht der allerwichtigste Schritt darin, mit dem Rauchen aufzuhören. „Nur durch ein Vermeiden von Schadstoffen kann das Fortschreiten der Erkrankung abgebremst und in vielen Fällen sogar zum Stillstand gebracht werden", erläutert der Experte. Eine COPD sei zwar nicht heilbar, es gebe aber viele therapeutische Maßnahmen, um die Beschwerden der Patienten zu lindern.

 

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