Christbaum in Flammen Westermühlstraße: Mehrere Verletzte bei Brand - Feuerwehr rettet Kaninchen

Dicker Rauch quillt aus den Fenstern, als die Feuerwehr anrückt. Foto: Feuerwehr

Bei einem Wohnungsbrand in der Westermühlstraße werden vier Menschen verletzt. Die Feuerwehr rettete zwei Kaninchen aus der Brandwohnung.

 

Isarvorstadt - Dicke Rauchschwaden quollen aus dem Haus, als die Feuerwehr anrückte: Bei einem Brand in der Westermühlstraße sind am Montagabend vier Menschen teils schwer verletzt worden. Insgesamt zehn Personen mussten medizinisch behandelt werden.

Eine Bewohnerin des Hauses hatte die Retter gerufen und das Feuer in der Wohnung im ersten Stock des Hauses gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern. Mehrere Menschen liefen den Einsatzkräften entgegen, teils nur spärlich bekleidet.

Feuerwehr bringt Bewohner und Hasen in Sicherheit

Der Einsatzleiter alarmierte sofort weitere Kräfte nach. Insgesamt 19 Bewohner des Hauses mussten in Sicherheit gebracht werden, einige hatten sich bereits den Weg durch das völlig verrauchte Treppenhaus gebahnt. Unter den Geretteten waren auch die vier Bewohner der Brandwohnung.

Der 25-jährige Sohn der Familie erlitt schwerste Verbrennungen, er wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Die 55-jährige Mutter und die beiden 20- und 17-jährigen Töchter wurden mittelschwer verletzt. Die Feuerwehr rettete zudem ein Kaninchen aus der Wohnung.

Christbaum stand noch in der Wohnung

Der Brand war im Bereich des noch in der Wohnung stehenden Christbaums ausgebrochen und hatte auf zahlreiche Einrichtungsgegenstände übergegriffen. Nach einer halben Stunde waren die Flammen gelöscht. Anschließend musste das Haus gelüftet werden. Erst nach Mitternacht waren alle Arbeiten abgeschlossen. Zur genauen Brandursache ermittelt die Polizei. Der Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

Bis auf die Brandwohnung sind alle Wohnungen bewohnbar. Aufgrund dieses Brandes weist die Feuerwehr noch einmal auf die erhebliche Brandgefahr hin, die von noch aufgestellten Christbäumen und Weihnachtsgestecken ausgeht. Gerade bei den mittlerweile sehr trockenen Nadelhölzern reichen kleinste Funken oder Wärmequellen, um diese in Brand zu stecken.

 

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