Chefcoach Michael Wiesinger 50 Tage im Amt: „Ich genieße jeden Tag“

In der Politik wird nach 100 Tagen ein erstes Fazit gezogen. Die Halbwertszeit der Bundesliga-Trainer ist etwas kürzer. Eine erste Bilanz.

 

Nürnberg - Als Dieter Hecking Ende Dezember seinen Abschied aus Nürnberg verkündete, hat er dem Club ein Ei ins Nest gesetzt zum Weihnachtsfest. Der Verein reagierte schnell: Von der U23 rückte Michael Wiesinger als Chef-Trainer auf.

Das Duo Wiesinger/Reutershahn bekam mit Muhammed Ildiz, Mu Kanazaki und Berkay Dabanli drei Neue an die Hand, um nach der Winterpause die Saison erfolgreich zu Ende spielen zu können.

In den fünf Spielen unter der neuen Führung holte der Club sechs von 15 möglichen Punkten. Nur gegen Meister Dortmund verlor Wiesinger mit seiner Mannschaft. „Da wäre mehr drin gewesen“, bilanziert der neue Chef die letzten Begegnungen.

Seine Spieler stellen dem 40-jährigen Übungsleiter ein gutes Zeugnis aus. „Wir sind ruhiger am Ball geworden“, weiß Publikumsliebling Javier Pinola. Ins gleich Horn stößt Per Nilsson: „Von Spieltag zu Spieltag haben wir uns verbessert.“ Es stimme in der Truppe, freut sich Timm Klose. Und was sagt Wiesinger? „Es gibt in allen Bereich noch etwas zu tun.“ Aber er fühlt sich sichtlich wohl beim Club: „Ich genieße jeden Tag!“

 

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