Chaos geht weiter 1860 verschiebt Präsidentenwahl erneut

Übergangs-Präsident Sigi Schneider auf dem Weg zur Mitgliederversammlung im Juli. Foto: sampics, Augenklick

Die Löwen kommen nicht zur Ruhe: Intereimspräsident Sigi Schneider wird nur noch bis November im Amt bleiben und ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Gewählt wird daher wohl so spät wie möglich.

 

 

München - Auf eine verkorkste Saison folgte eine chaotische Vorbereitung mit zahlreichen internen Querelen, die unter anderem zum Rücktritt des Präsidiums und der Kündigung von Sportdirektor Poschner führten. Seit dem Rücktritt von Präsident Gerhard Mayrhofer führt Sigi Schneider den Verein Übergangsweise.

Eigentlich sollte ein neuer Präsident bereits Mitte September gewählt werden, doch dass dieses Datum nicht eingehalten würde, war bereits länger absehbar. Daraufhin hieß es inoffiziell, dass man eine Präsidiumswahl im Oktober anpeile. Nun wird es aber offensichtlich noch später: Nach AZ-Informationen wird frühestens im November gewählt, als Termin ist der 15.11.2015 im Gespräch.

 

Doch allein ein Termin für eine Mitgliederversammlung bringt ja noch nicht automatisch einen neuen Präsidenten. Bislang ist völlig unklar, wer Interims-Boss Sigi Schneider, der aus beruflichen Gründen nicht weitermachen wird, nachfolgen soll. Sportlich läuft es derzeit bekanntlich alles andere als rund und die Beschränkung der Präsidenten-Amtszeit auf die laufende Saison macht die Position sicherlich nicht interessanter.

 

Es bleibt daher spannend, wer sich Mitte November schließlich zur Wahl stellt. Ob es externe Kandidaten geben wird, oder ob man eine interne Lösung anstrebt.

 

 

19 Kommentare