Champions League Public Viewing in München: Die Polizeibilanz

Polizei auf der Leopoldstraße: 50.000 Fans waren in München unterwegs Foto: Almut Ringleben

50.000 Fans auf den Straßen, gesperrte Straßen, U-Bahnhöfe dicht, ein Dienstpferd tritt in einen Nagel: Lesen Sie hier den Polizeibericht zum Public Viewing in München

 

München - Am 25.05.2013 fand am Abend das Endspiel der Champions League in London zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund statt. Im München gab aus diesem Anlass zwei große Public Viewing Veranstaltungen. Auf die Theresienwiese kamen 40.000 Zuschauer und in die Allianz Arena 30.000.

Nach dem Spiel kam es zu Feierlichkeiten auf der Leopoldstraße in Schwabing. Ab Uhr 22.35 Uhr wurde die Straße zwischen der Franz-Joseph-Straße und der Ainmillerstraße für den Verkehr gesperrt. Gegen 23.20 Uhr befanden sich über 50.000 Feiernde auf der Leopold- und Ludwigstraße und die Sperrung wurde von der Schellingstraße bis zur Ungererstraße erweitert. Danach wurde die Sperrung noch südlich bis zum Odeonsplatz vorgezogen. Gegen 00.10 Uhr war das Fanaufkommen auf 150.000 Personen gestiegen.

Aufgrund der starken Fanbewegungen im Stadtgebiet mussten die U-Bahnhöfe Theresienwiese, Giselastraße und Studentenstadt zeitweise wegen Überfüllung gesperrt werden.

Bis 01.00 Uhr wurden mehr als 40 Personen wegen z.B. Körperverletzungsdelikten, dem verbotenen Gebrauch von Pyrotechnik und Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Für die Einsätze im Zusammenhang mit dem Fußballspiel waren über 450 Polizeibeamte im Einsatz. Ein Dienstpferd der Reiterstaffel verletzte sich, da es in einen Nagel trat.

 

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