Champions League Bayern, Schalke, BVB: Die Bundes-League

 Schalke: Effizient und clever

 

Die Show: Als erstes ausländisches Team seit Inter Mailand im September 2003 (3:0) stürmte man das Londoner „Emirates-Stadium“. Dank des offensiven Quartetts Holtby, Farfan, Affelay und Torjäger Huntelaar hoch. In der Gruppe mit Arsenal, Piräus und den schwachen Franzosen aus Montpellier war Schalke ein Kandidat für Platz zwei – doch nun winkt der Gruppensieg.

Die Effizienz: Die Schalker spielen typischen Huub-Stevens-Fußball. Hinten sicher stehen, nach vorne gezielt kontern. Trotz des 2:0 war der holländische Coach mit seiner Elf nicht ganz zufrieden: „Ich finde, dass wir nicht gut ins Spiel gefunden haben. Auch schlechte Spiele muss man gewinnen können. Das ist auch ein Schritt in der Entwicklung.“

Die Reife: Trotz des Weggangs von Raul hat Schalke, letzte Saison im Viertelfinale der Europa League an Athletic Bilbao (mit Javi Martínez) gescheitert, an Cleverness gewonnen.

Die Ausgangslage: Ein weiterer Sieg gegen Arsenal (6.11.) – und der Gruppensieg wäre perfekt. Heldt meinte: „Die Ausgangsposition ist gut. Das Tor ist offen, wir können durchgehen.“ Doch Stevens warnte: „Für mich bleibt Arsenal Favorit."

 

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