Cara Delevingne Wer steckt eigentlich hinter Miss Augenbraue?

Cara Delevingne ist mit nur 22 Jahren ein Topmodel Foto: ddp images

Sie ist momentan eines der gefragtesten Models der Welt: Cara Delevingne. Doch wer steckt eigentlich hinter der blonden Schönheit mit dem anmutigen Blick?

 

In der "Bild"-Zeitung war Cara Delevingne (22) jüngst nackt auf ihrem Balkon in Malibu zu sehen. Aber auch auf den Laufstegen dieser Welt macht das junge Topmodel mit den markanten Augenbrauen eine super Figur. Doch wer steckt eigentlich hinter diesem zarten Mädchen, das alle Welt so begeistert?

Cara erblickt als jüngstes von drei Mädchen am 12. August 1992 in der britischen Hauptstadt London das Licht der Welt. Sie ist die Tochter von Charles Delevingne und dem ehemaligen It-Girl und Model Pandora Stevens.

Caras Kindheit

Im noblen Londoner Stadtteil Mayfair wächst sie wohlbehütet auf und besucht in Hampshire die Bedales School. Dort freundet sie sich mit den Kindern von Mick Jagger an und lernt auch die Familie von Lily Allen kennen. Außerdem ist sie seit ihrem fünften Lebensjahr mit Genevieve Garner, der Tochter von Storm-Models-Geschäftsführerin Sarah Doukas, befreundet.

"Ich habe Sarah das erste Mal an unserer Schule gesehen, als Genevieve mich ihr vorstellte. Ich habe vorher nie ans Modeln gedacht, es ist einfach so passiert", wird Cara Delevingne von der Modezeitschrift "Elle" in diesem Zusammenhang zitiert. Zwölf Jahre nach dieser Begegnung unterschreibt Cara 2009 bei Storm Models, wo auch Kate Moss unter Vertrag ist.

Beginn der Modelkarriere

Es ist ihr Einstieg ins Modelbusiness, in dem auch ihre zweitälteste Schwester Poppy erfolgreich Fuß gefasst hat. Die ist bereits für Laura Ashley, Burberry oder Mango über den Catwalk gelaufen. Im Jahr 2009 wurde sie sogar von Karl Lagerfeld zur "Chanel-Botschafterin" ernannt. Zudem wurde sie das Gesicht für die Herbst-/Winter-Kollektion von Louis Vuitton, nachdem der damalige Kreativdirektor der Edel-Marke, Marc Jacobs, auf Poppy aufmerksam wurde.

Auf dem Catwalk zuhause

Cara Delevingne bei der Vorstellung der neuen Topshop-Kollektion 2015 Foto:Joel Ryan/Invision/AP/Invision/AP

Aber Cara muss sich mittlerweile keineswegs mehr hinter den Erfolgen von Schwester Poppy verstecken. Im Dezember 2010 steht sie für Burberry erstmals auf dem Catwalk und wird anschließend sogar das Gesicht der Luxus-Marke. 2012 kürt sie Chanel zum "Gesicht des Jahres" Mit ihren 1,73 Metern ist die Britin eigentlich zu klein für den Laufsteg, wird aber trotzdem regelmäßig von namhaften Designern und Modemarken wie Stella McCartney, Chanel, Victoria's Secret, Jean Paul Gaultier, Fendi oder Blumarine gebucht.

Gefragter Star in der Modewelt

Sogar die japanische Ausgabe der Vogue hat Cara Delevingne auf dem Cover Foto:Vogue

Auch angesagte Modemagazine wie "Harper's Bazaar", "Vogue" oder das "V Magazine" stehen bei der jungen Britin Schlange, um Fotostrecken mit ihr zu machen. So viel öffentliche Aufmerksamkeit führt unweigerlich auch zu Werbeverträgen. Aktuell wirbt Cara unter anderem in der Frühjahrs-/Sommer-Kollektion für das Label DKNY - dort ist sie sowohl in der Frauen- als auch in der Männerkampagne zu sehen. Das britische Einzelhandelsunternehmen Topshop hat sich die junge Britin ebenfalls für eine neue Kampagne geangelt.

Leinwand statt Laufsteg?

Doch der Erfolg im Modelbusiness ist für Cara noch nicht genug. Die 22-Jährige startet jetzt auch in Hollywood durch: 2015 wird die hübsche Britin in fünf Filmen zu sehen sein. Im Interview mit der "Gala" verrät Delevingne: "Ich kann es gar nicht erwarten, bis meine Filme in die Kinos kommen." Schon seit ihrem vierten Lebensjahr habe sie gewusst, dass sie Schauspielerin werden wolle.

Weiter erzählt sie dem Blatt, dass sie eine "Hassliebe zum Modeln" habe. Sie fühle sich wie "eine Art laufende Puppe". In Delevingnes Augen ist das Modegeschäft "schon ziemlich verlogen". Klingt alles andere als sei sie zufrieden mit ihrem Job. Wer weiß, vielleicht entscheidet sie sich künftig für ein Leben vor der Film- statt der Fotokamera. Leinwand statt Laufsteg. Bei Cara Delevingne scheint alles möglich.

 

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