Busunfall Deutsche Jugendliche in Slowenien verletzt

Der Bus aus Oberfranken kam in Slowenien von der Fahrbahn ab und kippte um. 20 Menschen verletzten sich. Foto: dpa

Sie wollten zur kroatischen Ferieninsel Krk: In Slowenien kippte ein Bus aus Oberfranken auf der Fahrbahn um. Sechs Menschen, davon drei Jugendliche, verletzten sich schwer.

 

Kranj/Belgrad Drei Jugendliche und drei Erwachsene aus Bayern sind bei einem Busunfall in Slowenien schwer verletzt worden. Sie wurden in ein Krankenhaus in der nördlich gelegenen Stadt Kranj gebracht. Allerdings bestehe bei keinem von ihnen Lebensgefahr, sagte ein Arzt der Klinik am Montag.

Bei den Erwachsenen handelt es sich um den Fahrer und zwei Lehrer, die den Schülerausflug einer Mittelschule begleitet hatten. Der Bus aus dem oberfränkischen Scheßlitz war auf dem Weg auf die kroatische Ferieninsel Krk. Das Fahrzeug war auf einer Autobahn zwischen Kranj und der Hauptstadt Ljubljana von der Fahrbahn abgekommen. Insgesamt waren 41 Menschen an Bord des verunglückten Busses, 29 davon mussten medizinisch behandelt werden.

Bus mit deutschen Teenagern verunglückt
Landkarte von StepMap
StepMap Bus mit deutschen Teenagern verunglückt

 „Insgesamt waren 75 Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren seit Sonntag mit zwei Bussen unterwegs, um den Abschluss der Mittelschule zu feiern“, sagte Ernst Gutgesell, Geschäftsführer der Busfirma, am Montag in Lichtenfels der Nachrichtenagentur dpa. Gutgesell bestätigte, dass es sich um bei dem verunglückten Bus um ein Fahrzeug seines Unternehmens gehandelt habe.

Er zitierte den Fahrer des zweiten Busses, dass der Unglücksbus aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen sei und schräg an einem Abhang zum Stehen gekommen sei. Nach Betrachtung der Unfallbilder hielt er es zunächst für eher unwahrscheinlich, dass der Bus umgestürzt ist. 

Über die Verletzungen der Teenager habe er keine Informationen. Neben einem Lehrer werde auch der 54-jährige Busfahrer mit einer Knieverletzung behandelt. „Voraussichtlich werden alle Schüler an diesem Dienstag die vorzeitige Heimreise antreten können“, sagte Gutgesell. Der Lehrer und der Fahrer seien dann wahrscheinlich noch nicht transportfähig. Ursprünglich sollte die Reise bis Freitag dauern und zur kroatische Ferieninsel Krk führen. Die Eltern der Kinder seien von der Schule informiert worden.

 

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