Bundespolizei ermittelt Schock am Hauptbahnhof: Zug rammt Prellbock

Der Prellbock an Gleis 14 am Hauptbahnhof: Eine Regionalbahn drückte die Federn fast zwei Meter weit ein. Foto: Bundespolizei

Schrecksekunde für etwa 100 Zugreisende am Münchner Hauptbahnhof: Eine Regionalbahn kommt nicht rechtzeitig zum Stehen und rammt den Prellbock auf Gleis 14.

 

München - Mit dem Schrecken kamen die ca. 100 Reisenden davon, als die Regionalbahn 57045 aus Donauwörth gestern Abend (13. Februar) um 19:52 Uhr in den Münchner Hauptbahnhof rollte. Der Bremsvorgang am Gleis 14 endete abrupt, der Zug fuhr auf den Prellbock auf und schob diesen zwei Meter in die Federlagerung.

Die eingeleiteten Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass weder am Prellbock noch an der Lok gravierende Schäden entstanden sind.

Der 26-jährige Lokführer aus Augsburg unterzog sich einem freiwilligen Alkoholtest; dieser ergab einen Null-Promille-Wert. Ob ein technisches Versagen oder ein Fehlverhalten des Lokführers ausschlaggebend für das Touchieren des Prellbocks war, ist Gegenstand weiterer Ermittlungsarbeit der Bundespolizei.

 

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