Bundespolizei ermittelt Ostbahnhof: Gefährliche Körperverletzung wegen 40 Cent

Die Bundespolizei musste eingreifen. Gegen die Streithähne wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Foto: Bundespolizei

Weil er 40 Cent weniger zahlen wollte, als verlangt, ist am Ostbahnhof ein Mann ausgerastet. Sein Gegenüber ließ sich auf das Scharmützel ein, es entwickelte sich ein Streit mit mehreren Beteiligten.

 

Haidhausen – Kuriose Szenen am Münchner Ostbahnhof: An einem Verkaufsstand eines Irakers hat sich am Donnerstagabend ein 44-Jähriger aus Vietnam geweigert, dem Verkäufer den vollen Preis für seinen Einkauf zu zahlen. Der seinerseits blieb hartnäckig, bis sein Gegenüber ihm den Mittelfinger zeigte und die fehlenden 40 Cent entgegen warf.

Die abfällige Geste quittierte der Verkäufer damit, dass er ihm das Geld hinterherwarf. Dummerweise traf er damit einen unbeteiligten Landsmann des 44-Jährigen. Der 46-Jährige schnappte sich einen Brothalter und warf ihn dem Verkäufer gegen die Brust. Dann ging es hin und her: das Aluminiumgestell segelte erneut durch die Luft. Das Endergebnis: Schrammen an Brust und Bauch des 46-Jährigen. Ein 20-Jähriger, der hinter der Theke stand, wurde am Finger verletzt.

Jetzt ermittelt die Bundespolizei gegen die Streithähne wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidung. Beim 44-Jährigen wurde ein Atemalkohol von 1,66 Promille gemessen.

 

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