Bundespolizei ermittelt Hitlergruß und SS-Verherrlichung: Mann rastet am Hauptbahnhof aus

Ein 40-Jähriger hat sich gegenüber der Bundespolizei am Hauptbahnhof rassistisch geäußert. Foto: Bundespolizei

Weil er mit der Arbeit der Bundespolizei am Hauptbahnhof nicht zufrieden war, wurde ein Mann ausfällig. Nach seinem rassistischen Ausraster steht er nun selbst im Zentrum der Ermittlungen.

München - Ein 40-jähriger Mann aus Murnau sprach gegen 03:20 Uhr am Samstagmorgen eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof an. Gegenüber den Beamten äußerte er in rassistischer Weise, von einem Menschen schwarzer Hautfarbe bepöbelt worden zu sein, "aber die deutsche Polizei würde das ja nicht interessieren".

Als ihn die Beamten auf sein Verhalten ansprachen, hob er den rechten Arm zum Hitlergruß und meinte: "früher gab es die SS und SA, da hätte man sowas anders geregelt". Die Beamten nahmen den Mann aus dem Oberland, der einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, daraufhin mit auf die Dienststelle.

Die Bundespolizei hat strafrechtliche Ermittlungen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen eingeleitet.

 

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