Brutaler Überfall mittags in Berlin Tödliche Schüsse in Berlin - Täter auf der Flucht

Der Tatort in Berlin: Hier haben Unbekannte am zweiten Weihnachtsfeiertag zur Mittagszeit das Feuer auf vier Männer eröffnet. Foto: dpa

Vier Männer verlassen ein Wohnhaus in Berlin. Plötzlich eröffnen Unbekannte das Feuer - wenig später ist ein Mann tot. Handelt es sich um einen blutigen Familienkrieg?

 

Berlin - Bei einem Angriff mit Messern und mindestens einer Schusswaffe auf vier Männer ist in Berlin ein 31-Jähriger getötet worden. Drei weitere wurden von den Unbekannten schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, hatten die Opfer am Samstag zur Mittagszeit ein Haus im Stadtteil Wedding verlassen und wollten in ein Auto steigen. Ob sie aus einer Wohnung oder einer benachbarten Gaststätte kamen, war zunächst offen. Nach ersten Erkenntnissen fuhren dann Unbekannte vor und griffen die Männer an.

Familienkrieg eskaliert?

Danach flüchtete die Gruppe. Der genaue Tathergang war zunächst unklar. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" soll es sich bei ihnen um rivalisierende Familien handeln.

Die Opfer erlitten nach Polizeiangaben Schuss- beziehungsweise Stichverletzungen. Ein 31-Jähriger starb trotz Wiederbelebungsversuchen an den Folgen eines Schusses. Die anderen kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit fünf Rettungs- und drei Notarztwagen im Einsatz. Ermittler sicherten am Tatort Spuren und befragten Zeugen.

Auch am Sonntag sind die Täter weiter auf der Flucht. "Bisher gab es keine Festnahmen", sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Auch die Hintergründe der Tat lägen noch im Dunkeln, hieß es.  Die Leiche sollte am Samstag obduziert werden. Ein Ergebnis gab es am Sonntagmorgen noch nicht.

 

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