Brunnthal und Hofolding Lkw will Stau ausweichen und landet im Wald!

Nix geht mehr: Ein Lkw-Fahrer ist im Hofoldinger Forst steckengeblieben. Foto: Gaulke

Diese "Abkürzung" wird teuer: Ein Lkw-Fahrer will einem Stau ausweichen und versucht sein Glück im Hofoldinger Forst und fährt nach der Raststätte kurzer Hand in den Wald. Er bleibt stecken!

 

München - Während der stundenlangen Totalsperre infolge eines tödlichen Unfalls bei Hofolding schlugen sich in der Nacht zahlreiche Autofahrer querfeldein durch die Landschaft, in der Hoffnung, auf dem kürzesten Weg wieder die A 8 zu erreichen. Sie konnten dabei nicht wissen, dass auch eine Auffahrt an der AS Hofolding durch die langgestreckte Unfallstelle nicht möglich war.

Die Polizei hatte in diesem Fall nicht an den der Unfallstelle vorgelagerten Anschlußstellen Taufkirchen-Ost (A 8) bzw. Sauerlach (A 995) bzw. Ottobrunn (A 99) abgeleitet, sondern an der Behelfsausfahrt der A 8 in Höhe Brunnthal. Damit war der eine oder andere offenbar überfordert.

Der Fahrer eines mit Baustoffen beladenen griechischen Lastzugs ignorierte in der Hoffnung auf eine Abkürzung offenbar ein Durchfahrtverbot und schlug den Weg parallel zur A 8 in Richtung Süden ein. Nach Passieren der Raststätte Hofoldinger Forst lenkte er sein Gespann in den Wald. Erst nach 1,5 Kilometern bemerkte der Spezialist im sog. Otterloher Holz daß die Fortsstraße zu einem Pfad mutierte und es weder vor noch zurück ging. Er stand sozusagen im Wald.

Erst am Nachmittag gelang es einer privaten Abschleppfirma nach Abholzung mehrerer Bäume, den Hängerzug mit Hilfe einer Seilwinde zu bergen. Die Rechnungen von Bergeunternehmen und Polizei dürften nicht unerheblich ausfallen.

 

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