Breitnigge Road to London: FC Bayern – FC Valencia

 Foto: ho

Das war er also. Der Auftakt in die neue Championsleague. Auf den Tag genau vier Monate nach der Final-Niederlage am gleichen Ort.

 

Nun. Das Finale Dahoam werde ich für den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen. Aber für diese Saison – auch und gerade in der Championsleague – ist es für mich kein Thema mehr. Derlei hindert doch nur den Blick nach vorne zu richten, es stört die Fokussierung auf die vor uns liegenden Aufgaben. Sicher. Es mag für uns alle Motivation sein, es erneut in ein Finale der Königsklasse zu schaffen – was schwer genug werden wird. Aber hatten wir diese Motivation nach den Niederlagen gegen Inter Mailand 2010 und 2011 nicht schon? Ein ziemlich großer Motivationshaufen, oder? Es hilft ja nix. Gestern also Valencia. Da war doch was? Richtig, 2001. Schon wieder Pathos. Bitte nicht. Irgendwann ging es dann doch los. Und die Bayern zogen ihr Ding durch.

Weniger berauschend als zuletzt gegen Stuttgart und Mainz, aber von der sog. spanischen Nummer Drei war kaum etwas zu sehen. Allerdings war derlei wohl beabsichtigt. Oder gibt es jetzt auch schon auf diesem Europäischen Niveau diese Defensivst-Teams, die Teams wie uns und Barca und Co. einfach mal machen lassen? Andererseits: So ist Chelsea Championsleague-Sieger geworden…

Nein, dass sah alles erneut ganz nett aus. Schweinsteiger nähert sich seiner Top-Form, Martinez bekam endlich seine Startelf-Aufstellung und Kroos, ja Herr Kroos zeigte – nun auch einmal für mich – überdeutlich seine aktuelle Verfassung. Da war vieles dabei, dass ich richtig gut fand. Pässe, Übersicht und kaum noch Lethargie. Bitte genau so weiter machen, Toni! Die Sportskameraden Ribery und Robben kamen – wie erwartet – ebenfalls zurück ins Spiel unseres FC Bayern. Wenn auch noch nicht wieder zu 100%. Aber gut. Wir haben heuer eine exklusive Bank und so konnten später noch Müller, Mandzukic und Gustavo – fast verlustfrei, oder gar das Leistungslevel steigernd – eingewechselt werden. Wie gesagt, es war keine wirklich rauschende Ballnacht. Aber es war ein Sieg und Gegentore sind – zum Glück – in der Gruppenphase noch nicht so arg entscheidend.

Gleichwohl sollten wir über ein paar Dinge reden.

 

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