Boxer verschweigt Verletzung Pacquiao droht Strafe

Floyd Mayweather hat den Angriff von Manny Pacquiao im Rekord-Boxkampf erfolgreich abgewehrt und bleibt auch in seinem 48. Profi-Duell ungeschlagen. Foto: dpa

Nach der Niederlage im zum "Jahrhundertkampf" hochstilisierten WM-Fight gegen Floyd Mayweather droht Manny Pacquiao weiterer Ärger. Weil er eine Verletzung verschwiegen hat.

 

Las Vegas - Dem im vermeintlichen "Jahrhundertkampf" unterlegenen Manny Pacquiao droht eine Strafe der Box-Kommission des US-Bundesstaates Nevada. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstag.

Der Profiboxer von den Philippinen hatte vor der Weltergewichts-WM gegen Floyd Mayweather beim Gesundheitscheck am vergangenen Freitag in Las Vegas eine Schulterverletzung verschwiegen.

Nach der Niederlage durch einen einstimmigen Punktsieg im umsatzstärksten Boxkampf aller Zeiten, bei dem rund 400 Millionen Dollar eingenommen worden waren, hatte Pacquiao sein Handicap bekanntgemacht.

Sein Promoter Bob Arum hatte kritisiert, dass eine schmerzstillende Spritze unter Berufung auf die Richtlinien der US-Anti-Doping-Agentur USADA nicht zugelassen worden war.

Pacquiao riskiert laut Box-Kommission eine Geldstrafe oder eine zeitweilige Suspendierung.

 

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