Bombenfund in München Bombennacht in Schwabing: Das sagt die Feuerwehr

Zerstörte Schaufenster, Glassplitter, Feuer, Rauch: Nach Sprengung des 250 Kilogramm schweren Blindgängers in der Schwabinger Feilitzschstraße geht es drunter und drüber, Rettungsfahrzeuge brausen durch Schwabing. Gegen Mitternacht meldet die Feuerwehr, die Bränder seien unter Kontrolle. Laut Polizei wurde niemand verletzt. Foto: Marc Müller, dpa

Brennende Dachstühle, geborstene Fenster, Glassplitter: Nach der kontrollierten Sprengung der Bombe bietet sich in Schwabing zunächst ein Bild der Zerstörung. Doch glücklicherweise soll niemand verletzt worden sein.

 

München - Um 21.54 Uhr wurde die Bombe durch den Sprengmeister kontrolliert gesprengt. Nach der Sprengung zeigte sich den Einsatzkräften anfänglich ein Bild von
mehreren Dachstuhlbränden. Bei den Brandstellen handelte es sich in der überwiegenden Zahl um brennendes Dämmmaterial. Das umherfliegende Stroh hatte in der Umgebung mehrere Folgebrände entfacht, wie die Feuerwehr berichtete.

Es gab zwei Brände in der Feilitzschstraße 3 und 9, bei denen eine größere Menge des Dämmmaterials in Brand geraten war. In den Straßen um die Explosionsstelle lagen große Mengen Glassplitter von geborstenen Fenstern.

Der Absperrbereich konnte zwischenzeitlich reduziert und die ersten Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Evakuierungsbereich umfasste dann Leopoldstraße 39 – 41, Haimhauserstraße, Ursulastraße, Feilitzschstraße, Werneckstraße, Wagnerstraße, Siegestraße und Fendstraße. Die beiden Sprengmeister waren nach der Explosion wohlauf. Verletzte gab es nach bisherigem Erkenntnisstand nicht.

Für die Fragen von Bürgern und Betroffenen zur Fliegerbombensprengung hat die Feuerwehr ein Info-Telefon eingerichtet. Sie werden unter 089 23 53 55 55 beantwortet.

 

 

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