Böllerverkauf vor Silvester Wegen Pyrotechnik: 12 Einsätze der Polizei

Schon vor Silvester geht das Zündeln wieder los. Foto: dpa

Silvester-Kracher dürfen vor dem Jahreswechsel erst seit Montag verkauft werden. Trotzdem kam es schon mehrfach zu unerlaubtem Zünden von Böllern. Ein Jugendlicher ballerte mit einer Gaspistole.

 

München - Mit dem Beginn des Verkaufs von pyrotechnischen Gegenständen am Montag kam es bislang zu 12 Einsätzen für die Münchner Polizei wegen des unerlaubten Zündens dieser Gegenstände. Viele Bürger wählten den Notruf, um sich über die Knallerei zu beschweren.

In den meisten Fällen konnten die Beamten vor Ort nichts mehr feststellen und niemanden antreffen. Oft wurden auch Gruppen von Kindern und Jugendlichen festgestellt, die alle eindringlich von den Polizeibeamen belehrt wurden. Die Pyrotechnik wurde sichergestellt und an die Eltern übergeben.

Am Montagabend um 22.50 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, da vier Jugendliche mit einer Gastpistole im Westend herumschossen. Beamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) konnten die Personen dann in der Tulbeckstraße stellen. Bei einem 20-jährigen Münchner wurde eine Schreckschusswaffe aufgefunden.

Zusätzlich führte er noch 18 Schuss Munition in seiner Hosentasche mit sich. Die Waffe und die Munition wurden sichergestellt. Der Mann wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder entlassen.

 

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