Boeing der Malaysia Airlines Experten suchen weiter nach Leichen am MH17-Absturzort

Erste TV-Aufnahmen zeigen große Wrackteile der Boeing (Flug MH17) in einem nahegelegenen Waldstück. Foto: ZDF/dpa

Mit Leichenspürhunden haben Experten an der Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine in der Ostukraine die Suche nach Überresten von Opfern der Katastrophe fortgesetzt.

 

Donezk - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilte am Samstag mit, dass insgesamt fast 80 internationale Experten an dem Trümmerfeld im Ort Grabowo im Einsatz seien.

"Es wird ein langer Tag. Die intensive Arbeit konzentriert sich auf das Auffinden von Überresten der Opfer", teilte die OSZE beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Demnach gab es zunächst keine neuen Berichte von Behinderungen durch Kämpfe zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten. Die anhaltenden Gefechte hatten zuletzt den Zugang zum Ort des Absturzes behindert.

Bei dem mutmaßlichen Abschuss des Flugzeugs mit einer Boden-Luft-Rakete waren am 17. Juli alle 298 Passagiere ums Leben gekommen. Die Ukraine und die Separatisten werfen sich gegenseitig vor, die Boeing mit der Flugnummer MH17 abgeschossen zu haben.

An der Absturzstelle waren vor allem Experten aus den Niederlanden und aus Australien im Einsatz. Beide Nationen hatten besonders viele Todesopfer zu beklagen. Die Niederlande leiten die Untersuchungen zu der Tragödie. Dabei soll auch die Schuldfrage geklärt werden.

 

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