Blöd gelaufen München-Neuperlach: Einbrecher hinterlässt seinen Namen vor Ort

Die Krankenkarte des Einbrechers stecke noch halb zwischen Tür und Rahmen. (Symbolbild) Foto: Nicolas Armer/dpa

Bei einem versuchten Einbruch in einer Bäckerei in Neuperlach bleibt die Krankenversichertenkarte des Verdächtigen stecken - die Polizei hat leichtes Spiel.

 

München/Neuperlach – Am Donnerstagabend, 19. September, hat die Polizei in Neuperlach einen ungeschickten Einbrecher festgenommen. Gegen 19.30 Uhr rief die Filialleiterin einer Bäckerei aus Perlach die Polizei, als sie Einbruchsspuren an der Tür zu ihrem Lager entdeckte. Laut Polizeibericht wurde das Schloss mit einer Krankenversichertenkarte manipuliert.

In Filmen mögen Einbrüche mit Kreditkarten und Co funktionieren, doch der Trick mit der Plastikkarte wurde ihm schließlich zum Verhängnis: Ein Teil der Karte steckte nach wie vor zwischen Tür und Rahmen. 

Name des Tatverdächtigen bekannt

Auf der Karte stand der Name des Tatverdächtigen. Für die Beamten war es ein Leichtes, ihn ausfindig zu machen. Der Kartenbesitzer, der ohne festen Wohnsitz ist, hielt sich im Bereich des Haupteingangs des Einkaufszentrums auf, in dem sich auch die Bäckerei befindet. Der 41-jährige Münchner ist bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten auffällig geworden und drogenabhängig. 

Er wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. 

 

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