Bittere Heimpleite Nowitzki und die Mavericks vor dem Aus

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks verlieren erneut. Foto: dpa

Nach der Niederlage gegen die Oklahoma City Thunder schwinden die Playoff Hoffnungen für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks davon. Superstar Russel Westbrook überragte einmal mehr.

 

Dallas - Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks eine bittere Heimniederlage kassiert und kaum noch Hoffnung auf einen Platz in den Playoffs der Basketball-Profiliga NBA. Der Meister von 2011 musste sich Oklahoma City Thunder 91:92 geschlagen geben, Superstar Russell Westbrook traf 7,2 Sekunden vor der Schlusssirene zum Sieg.

Kein guter Abend für Nowitzki

Damit beenden die Mavericks erstmals seit 1999/2000 wieder eine Saison mit negativer Bilanz. Derzeit stehen die Texaner bei 31 Siegen und 42 Niederlagen, neun Hauptrundenspiele stehen noch aus. Sieben davon finden auswärts statt. Nowitzki erwischte erneut keinen besonderen Abend. Der 38-Jährige kam auf acht Punkte und acht Rebounds. Überragender Mann auf dem Parkett war einmal mehr Westbrook, der mit 37 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists bereits sein 37. Triple-Double der Saison erzielte.

Westbrook auf Rekordjagd

Westbrook muss in den ausstehenden neun Hauptrundenspielen noch viermal zweistellige Werte in drei Kategorien holen, um den Rekord von Oscar Robertson aus der Saison 1961/62 zu egalisieren (41).

Dallas führte zwischenzeitlich mit 15 Punkten, ließ Oklahoma aber wieder zurückkommen. Mavs-Forward Harrison Barnes vergab eine Sekunde vor dem Ende mit einem verworfenen Dreier die Chance zum Sieg. Die Mavericks haben im Westen als Zehnter vier Siege weniger auf dem Konto als die Portland Trail Blazers (35:38) auf dem letzten Play-off-Platz.

Auswärtssiege gefordert

Für die Nowitzki-Mannschaft geht es am Mittwoch bei den New Orleans Pelicans womöglich um die letzte Chance, noch einmal in den Playoff-Kampf einzusteigen. Sieben der abschließenden neun Spiele müssen die Mavs in fremden Hallen austragen. «Vielleicht benötigen wir jetzt einen Roadtrip mit der Wir-gegen-den-Rest-der-Welt-Mentalität», forderte Mavericks-Profi Wesley Matthews .

 

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