Bis zum Schluss ARD-Serie Lindenstraße: Felix Maximilian ist der Neue

Felix Maximilian spielt Johannes Diestl in der Lindenstraße. Foto: Stefan Mahner/WDR

Schon seit einigen Wochen tauchte sein Charakter regelmäßig in der Serie auf, jetzt ist es offiziell: Felix Maximilian gehört ab jetzt fest zur Serie "Lindenstraße" .

 

Von Falkenstein ins Fernsehen – und zwar in die "Lindenstraße": Der Schauspieler Felix Maximilian aus dem Kreis Cham hat eine feste Rolle im Ensemble der Serie ergattert. Er verkörpert Johannes Diestl, einen sympathischen Typen mit bayerischem Dialekt – und einem Geheimnis.

Die gute Nachricht, dass er einen festen Platz in der "Lindenstraße" bekommt, ist erst seit dieser Woche offiziell. "Das war noch geheim, weil ich sonst die weitere Handlung der Geschichte verraten hätte", sagt er zur AZ. "Aber an diesem Sonntag wird das große Geheimnis von Johannes gelüftet."

Neuer Liebhaber von Polizistin Nina

Der Charakter, den die Zuschauer schon vor einigen Wochen kennengelernt haben, ist der neue Liebhaber von Polizistin Nina Zöllig (Jacqueline Svilarov). Sie haben sich über eine Dating-App kennengelernt und gemeinsame Nächte verbracht. Danach ist Johannes immer wieder abgetaucht. Ende Januar erfährt Nina, dass sie von ihm schwanger ist. Die beiden treffen sich wieder – allerdings in einer unerwarteten Situation: Sie entdeckt ihn in einem Video eines Polizeieinsatzes gegen Obdachlose.

Noch bis März 2020 können Fans das Leben und Lieben der Bewohner der "Lindenstraße" schauen. Dann wird die TV-Produktion eingestellt. Der Neue in der Serie wurde 1976 in München geboren und wuchs in Falkenstein auf. Er darf in seiner Rolle Johannes Diestl Bairisch sprechen. "Ich lebe schon seit über 20 Jahren in Berlin – aber das verlernt man nicht", sagt er. Er spielte unter anderem in "Sturm der Liebe" und in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung "Haustausch mit Hindernissen" mit.

Neue Rolle soll den Zuschauern Mut machen

Seine neue Rolle in der "Lindenstraße" ist mehr als nur ein Job für ihn. "Ich spiele einen Obdachlosen, dem man das zunächst nicht ansieht", sagt er. "Mit meiner Figur möchte ich ein wenig Mut machen. Ich möchte dazu anregen, dass man, egal, wie tief man gelandet ist, nie die Hoffnung aufgeben sollte."

Bei der Recherche für seinen Charakter ist er auf eine Stiftung aufmerksam geworden: die "Off Road Kids" – eine Hilfsorganisation für Straßenkinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Stiftung betreibt Streetwork-Stationen in ganz Deutschland. Für sie sammelt er nun Spenden.

Lesen Sie auch: 

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading