Bildrechte das Problem Steuer-Anklage: Bayern-Star Alonso wehrt sich

Bläst zum Gegenangriff: Xabi Alonso. Foto: dpa

Xabi Alonso vom FC Bayern will sich gegen eine Anklage wegen Steuerhinterziehung bei seinen Bildrechten zur Wehr setzen. Es soll um eine Nachzahlung von drei Millionen Euro gehen.

München - Es kommt knüppeldick für Xabi Alonso: Die Staatsanwaltschaft Madrid hat gegen den Spanier in Diensten des FC Bayern Anklage wegen Steuerhinterziehung bei seinen Bildrechten erhoben.

Es soll um eine Nachzahlung von drei Millionen Euro gehen, exklusive 2,3 Millionen Euro Strafe und 400.000 Euro Zinsen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Das Blatt schreibt weiter, dass der 35-Jährige "durch alle Instanzen dagegen vorgehen" will.

Seine Anwälte bauen demnach auf Artikel 92 des spanischen Einkommenssteuergesetzes als mögliches Schlupfloch "beim Ort der Bildrechte-Versteuerung".

Javier Mascherano, Alonsos früherer Teamkollege beim FC Liverpool, verwaltet seine Bildrechte wie der Bayern-Star über Firmen mit der gleichen Adresse auf der portugiesischen Insel Madeira. Der heutige Star des FC Barcelona hatte zuletzt gestanden, 1,5 Millionen Euro plus 815.000 Euro Strafe nachgezahlt zu haben.

 

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