Biergarten-Geschichte aus Neuhausen Die Hirschgartensommerzeit

So stellt sich AZ-Leserin Gisela Grünwald die Hirschgartensommerzeit vor. Foto: Gisela Grünwald

"In diesen Biergarten habe ich mich so verliebt, dass ich ihn gemalt habe", so AZ-Leserin Gisela Grünwald. Und ein  Gedicht hat sie auch dazu geschrieben . . .

 

Im Hirschgarten unter Bäumen zu sitzen
und schauen, wie Spatzen Krümel stibitzen,

wie Kellner die Gäste mit Hax'nstücken
und schaumkronentragenden Krügen beglücken,

wenn froh beieinander die Münchner hocken,
die Düfte von Hendl und Schmalznudeln locken,

wenn Kinder - gehalten von ihren Müttern -
versuchen, die Hirsche am Zaun zu füttern,

wenn Anwohner fluchen in ihren Zimmern,
weil längst schon am Himmel die Sterne schimmern

und sehnsüchtig sie ans Schlafen denken,
doch steigt der Lärm bei Genuss von Getränken,

wenn kein Parkplatz zu finden ist weit und breit
ja,dann ist Hirschgartensommerzeit...

 

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