Betriebsunfall Mann stirbt in Brauerei: Doch kein CO2

Im Landkreis Bamberg ist ein Mann in einer Brauerei ums Leben gekommen. Zunächst wurde eine CO2-Vergiftung vermutet, jedoch hat sich dieser Verdacht nicht bestätigt.

 

Litzendorf - Der 57-jährige Mann, der am Mittwoch in einer Brauerei in Litzendorf (Landkreis Bamberg) ums Leben gekommen war, ist eines natürlichen Todes gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, habe eine Obduktion ergeben, dass nicht wie zuerst angenommen die erhöhte Kohlenstoffdioxid-Konzentration (CO2) in der Lagerhalle für seinen Tod verantwortlich war. Die Menge an CO2 sei nicht gesundheitsgefährdend gewesen, erklärte ein Polizeisprecher.

Zu der tatsächlichen Todesursache konnte die Polizei keine genaueren Angaben machen. Der Mann war von Kollegen leblos gefunden worden. Er starb trotz notärztlicher Versorgung. Zunächst waren die Ermittler von einem Betriebsunfall ausgegangen. Sechs Feuerwehrmänner, die den 57-Jährigen aus der Lagerhalle bargen, wurden vorsorglich ärztlich behandelt. Sie zeigten jedoch keine Symptome.

 

0 Kommentare