Besonders wenige Tiere in Gärten München ist die vogelfeindlichste Stadt Deutschlands

In München wurden besonders wenige Vögel in den heimischen Gärten gesichtet. Foto: dpa

Unsere heimischen Vögel fühlen sich in München offenbar nicht wirklich wohl: Bei der "Stunde der Wintervögel" wurde in der Landeshauptstadt die wenigsten Tiere in Gärten gezählt.

 

Hilpoltstein - Deutlich weniger Vögel als in den vorigen Jahren wurden in diesem Winter in den bayerischen Gärten gesichtet. Bei der "Stunde der Wintervögel" sahen die Teilnehmer im Schnitt nur 33 Tiere pro Garten. In München waren es sogar besonders wenige: In der Stadt wurden nur rund 20 Vögel pro Garten entdeckt.

Laut dem Landesbund für Vogelschutz, kurz LBV, ist München somit die "vogelfeindlichste Stadt Deutschlands".

Damit wurden knapp 20 Prozent weniger Vögel beobachtet als im Vorjahr, wie der LBV  mitteilte. Der Feldsperling war dabei der am häufigsten beobachtete Wintervogel. Es folgten Haussperling und Amsel. Die Kohlmeise, die in den vergangen sechs Jahren meist auf dem Spitzenplatz landete, stürzte auf den vierten Rang vor der Blaumeise ab.

 

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